Cäcilienverein aktuell

Der neue Kalender 2018 ist online!!!

Die nächsten Singstunden finden am 8.11.2018 in der Kirche und 15.11.2018 im Martinussaal jeweils um 19.30 Uhr statt.

Der Kirchenchor wird am 11.11.2018 um 10.30 Uhr beim Patrozinium zu hören sein. Treffpunkt für die Sängerinnen und Sänger ist 9.45 Uhr in der Kirche.


Adventsausflug zum Barock-Weihnachtsmarkt nach Ludwigsburg

Bereits zum vierten Mal hintereinander unternimmt der Verein einen adventlichen Ausflug, diesmal geht es am Samstag, 15. Dezember zum Barock-Weihnachtsmarkt nach Ludwigsburg.
Wie beim Mittelalter- & Weihnachtsmarkt in Esslingen 2016 erwarten uns auch in Ludwigsburg etwa 180 liebevoll geschmückte Stände, die zum Bummeln und Stöbern einladen. Wir schlendern genüsslich durch die Gassen am Marktplatz und schnuppern den Weihnachtsduft mit Glühwein, Maronen und Waffeln und freuen uns auch auf ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.
Bei einer Sonderführung im Ludwigsburger Schloss erwarten uns „Renate und Babette“ im stilvollen Kostüm und mit Perücke und laden zu einem vergnüglichen „Schlossputz“ ein. Den Damen von der Schlossreinigung ist nichts unvertraut und sie wissen viel über ihre Herrschaft, denn seit 300 Jahren geben sich hier im Schloss die Promis die goldene Klinke in die Hand. Da die beiden Damen aber recht unterschiedliche Auffassungen vom „Schaffen“ haben, fordern sie auch bisweilen Unterstützung beim Publikum an, sicher ein Spaß für uns alle. Der Weg während der Führung führt uns dabei durch die Prunkräume des Schlosses und in die Gänge der Dienerschaft.
Am Abend werden wir dann – wer mag – gemeinsam im Ratskeller in der Ludwigsburger Innenstadt zu Abend essen und den Nachmittag gemütlich ausklingen lassen.
Der Bus wird um 12.30 Uhr am Kirchplatz in Jöhlingen abfahren, die Rückkehr wird gegen 21.30 Uhr sein. Die Kosten für die Busfahrt, Trinkgeld für den Busfahrer und die Sonderführung mit „Renate und Babette“ im Ludwigsburger Schloss betragen für passive Vereinsmitglieder 20 €, Gäste zahlen 23 €, beim CV aktive Sängerinnen und Sänger sowie Kinder und Enkelkinder von Mitgliedern unter 16 Jahren fahren mit uns kostenfrei! Das Abendessen zahlt jeder selbst.
Anmeldungen ab sofort bitte per Email an Otmar Lisiecki Lisiecki@kabelbw.de oder Valentin Ruppert vallu@web.de oder persönlich donnerstags ab 19 Uhr im Martinussaal Jöhlingen vor der Singstunde des Kirchenchors.


Vorstandsteam beim Cäcilienverein neu besetzt

Bei seiner letzten Mitgliedervollversammlung Ende des Jahres 2017 begrüßte der Präses des Vereins Pfarrer Maiba die Anwesenden, gab einen kurzen geistlichen Impuls und erinnerte bei der Totenehrung an die verstorbenen Vereinsmitglieder der vergangenen beiden Jahre.

Beate Maier gab einen kurzen Überblick über ihre zweijährige Arbeit im Vorstand und betonte, dass während ihrer gemeinsamen Amtszeit mit Helga Bärenholz der Verein in ruhiges Fahrwasser geführt worden sei und der Chor heute lebendig und zukunftsorientiert aufgestellt sei. Helga Bärenholz bedankte sich bei Beate für die ruhige Zusammenarbeit und ihre vermittelnde Art und forderte die Mitglieder auf, noch mehr als bisher gemeinsame Werte zu vertreten und entsprechend loyales Verhalten untereinander zu pflegen.

Da Beate Maier aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte und Karin Pitz noch für einige Zeit im Ausland weilt, wurden zur Unterstützung von Helga Bärenholz die Damen Agnes Czemmel und Bärbel Helfrich einstimmig neu ins Vorstandsteam gewählt. Helga Bärenholz wird dabei als Vorsitzende den Gesamtverein weiterhin nach außen vertreten. Ansonsten gab es keine Änderungen in der Verwaltung, alle Mitglieder wurden erneut bestätigt und für ihre Arbeit gedankt.

Das Kassenteam Marita Silvery und Uwe Maier berichtete, dass der Kassenbestand trotz rückläufiger Mitgliederzahlen solide sei und von zahlreichen Mitgliederspenden und vom gut wirtschaftenden Cateringteam profitiert habe. Marita und Uwe wurden von den Kassenprüfern Agnes Czemmel und Anneliese Vollmer wegen ihrer modernen und guten Kassenführung gelobt, es habe keinerlei Beanstandungen gegeben. Zu neuen Kassenprüfern wurden Sibylla Lisiecki und Anneliese Vollmer p. a. gewählt.


Unqualifizierter Angriff auf die Pressefreiheit

Das Wichtigste zuerst: die Harmonie beim Cäcilienverein erlitt am vergangenen Donnerstag kurzfristig einen herben Dämpfer! War die Singstunde vor der Nikolausfeier noch friedlich und entspannt, sorgte Nikolaus Valentinus anschließend für einen handfesten Skandal. So richtig konnte es keiner verstehen, was diesen höchst zweifelhaften Vertreter seiner Zunft bewogen haben könnte, den Pressewart, der seit mehr als 12 Jahren gute Arbeit abliefert, der ehrlich, zurückhaltend und vertrauenswürdig das Geschehen im Cäcilienverein für die Weltöffentlichkeit dokumentiert, verbal so anzugreifen, ja ihm sogar Schläge anzudrohen! Diejenigen, die das Geschehen live miterlebten fragen sich fassungslos: warum macht der das?
Dass der Pressewart des Vereins geschrieben haben soll, der Nikolaus sei senil und auch nicht mehr der schnellste – die Wahrheit! Dass der Pressewart „fakenews“ veröffentlicht – die Unwahrheit! Dass die hübsche Nikoletta, die er vor ein paar Jahren einmal dabei hatte, uns tausendmal lieber wäre wie dieser Tattergreis – die Wahrheit! Dass er aber die Pressefreiheit im Verein pauschal in Frage stellt – äußerst bedenklich!
Um Valentinus ansatzweise zu verstehen, muss man etwas zurückgehen in die Geschichte. Jeder weiß, dass Nikolaus in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, einem damals freien Land, lebte und wirkte. Heute allerdings heißt Myra Demre und ist ein kleiner Ort 100 km südwestlich von Antalya in der Türkei. Und da liegt der Hund anscheinend begraben: die Türkei und Pressefreiheit – das passt nicht mehr zusammen. Anscheinend sind die Nachfolger des Bischofs von Myra vom türkischen Staatspräsidenten angehalten, die Pressearbeit zu zensieren! So einfach lässt sich aber der Pressewart des CV nicht einschüchtern, denn das Recht auf unzensierte Veröffentlichung von Nachrichten und Meinungen ist nach wie vor höchstes Gut. Und genau das wird weiterhin erfolgen – Nikolaus hin oder her – denn schließlich sind wir hier nicht in der Türkei oder in Turkmenistan, Syrien oder China!
Lässt man den peinlichen Auftritt des Nikolaus einmal unbeachtet, war es wieder eine nette Feierstunde. Nach der verkürzten Singstunde startete die kleine Feier mit der Begrüßung durch Vorstand Helga Bärenholz. Es folgten Weihnachtslieder, von unserem Dirigenten Michael Schwarz am Klavier begleitet, die Geschichte vom Sauerkraut als Lametta am Weihnachtsbaum (Beate Maier) und das Gedicht „Heilige Nacht“ (Helga Bärenholz). Dann wurde lautstark der Nikolaus gefordert. Das hätte man sich in diesem Jahr m. E. sparen können, denn nach seinen ersten Attacken auf den Pressewart fing er an, weiter herumzumäkeln, diesmal am Chor. Der hätte immer weniger Mitglieder und bei Gestaltung von Gottesdiensten in jüngerer Vergangenheit sei er wegen mangelnder Disziplin auch nur noch „knapp“ singfähig gewesen. Da forderte er in der Zukunft mehr Einsatz, denn seiner Meinung nach müsse es künftig heißen: „Kirchenchor first“ und „make the Kerchachor great again!“
Dann endlich besann sich der Nikolaus seiner Hauptaufgabe, verdiente Aktive und aktive Passive zu ehren. Sein erster Dank ging an den Dirigenten Michael Schwarz, mit dem der Verein einen „Glücksgriff“ gelandet hätte. Dessen Motivation, Begeisterung und sein ruhiger und menschlicher Umgang mit den Chören sei herausragend und verdiene ein dickes Lob. Mit vollen Körpereinsatz hätte Michael das Sommerkonzert im Weingut Schäfer prima geleitet und mit der Sopranistin Raffaela Stürmer zudem nicht nur eine tolle Sopranistin mitgebracht, sondern einen optischen Blickfang, der bei einigen Herren im Chor Konzentrationsschwierigkeiten hervorgerufen haben soll. Insbesondere Hubert war ziemlich von der Rolle. Valentinus war erfreut, dass der Chor mit Agnes Czemmel (Alt) und Holger Ratzkowski (Tenor) Nachwuchs bekommen hat und wünschte den beiden viel Freude in der Gemeinschaft. Notenwart Heike Traunfelder hatte auch in diesem Jahr wieder alles im Griff und wurde ob ihrer topvorbereiteten Chormappen und als wichtiger Ansprechpartner für den Dirigenten gelobt. Warum er den Pressewart Otmar Lisiecki dann doch noch lobend erwähnte? War es sein schlechtes Gewissen? Vollkommen berechtigt dann sein Dank für den Einsatz des RULI – Teams Sibylla und Otmar Lisiecki, Lucia und Valentin Ruppert, für die Planung, Ausgestaltung und Durchführung der CV-Reisen. Zuständig für die Befriedigung der hungrigen Mäuler und durstigen Kehlen sind Patrizia und Walter Hess, die immer zur Stelle waren, wenn es etwas zu tun gab. Der Nikolaus sorgte mit seinen Worten für einen Sonderapplaus. Auch für die beiden Finanzchefs Marita Silvery und Uwe Maier hatte der Nikolaus ein großes Lob übrig, wie auch sein Dank galt dem Protokollführer Hubert Schwab, den Organisatoren von Fasnacht Tanja Koch und Valentin Ruppert (der heute mal wieder durch Abwesenheit glänzte), dem Team für innere Veranstaltungen um Hannelore Meizinger und Inge Schuster und für Richard Neller für die Betreuung der Jubilare.Und noch zwei Dankeschöns folgten: dem VoTho-Graphen Thomas Vollmer, der gerne Bilder aus der Hüfte „schießt“ und mit seinen Vortrag jedes Jahr einen schönen Bildernachmittag gestaltet und das Geschehen auf die Leinwand im Martinussaal projiziert. Dank auch an Gisela Unmüßig für die vorbildliche Betreuung der Homepage und die Arbeit als Pressewart für das Tagesgeschäft des Vereins.Ein dickes Lob vergab der Beauftragte des himmlischen Chefs ganz am Schluss. Es galt „seinen“ Mädels vom Vorstand Beate Maier und Helga Bärenholz (die dritte im Bunde Karin Pitz würde immer noch in Indien herum lungern), die es in kurzer Zeit fertig brachten, das Cäcilienschiff nach einigen Turbulenzen wieder in ruhiges Fahrwasser zu steuern. Die Damen würden sehr gut harmonieren, sich prima ergänzen und hätten einen großen Applaus verdient. Der folgte dann auch. Das „Familienunternehmen“ Cäcilienverein braucht ständig Helfer und ist dankbar, dass es immer wieder Freiwillige gibt, die den Verein unterstützen. Dank und ein herzliches Vergelt’ s Gott ergingen daher exemplarisch an Franz Aman, Mathias Helfrich, Anneliese Vollmer und Maria Maier. Bedankt wurden schließlich die „Auswanderer, Flüchtlinge und Gastarbeiter“ im Chor Sibylla und Otmar Lisiecki (Pfinztal), Magdalena Mackert (Wössingen) und Klaus Volk (Untergrombach). Auch die ganz treuen Singstundenbesucher, die im vergangenen Jahr nicht eine einzige Stunde verpasst hatten, wurden lobend erwähnt und mit einem Blumengruß beschenkt (Hedwig Eidenmüller, Anneliese Vollmer und Walter Hess) und auch diejenigen, die nur einmal gefehlt haben (Heike Traunfelder, Hannelore Meizinger und Richard Neller).
Nur einer hatte am Ende der Veranstaltung noch einen dicken Hals: der Pressewart. Bei Glühwein und Dambedeis ging für alle anderen die kleine Weihnachtsfeier des Cäcilienvereins harmonisch zu Ende.