Im Himmel war der Teufel los…

Der Cäcilienverein feierte seine Fasnachtsnacht

Bericht vom Fasching 2010

Dem diesjährigen Motto: „Wer nicht nur klug, sondern auch schlau, der kommt an Fasnacht zum CeVau!“ folgten trotz Schneegestöber und Glätte am frühen Samstagabend viele bestens gelaunte Narren in den mit Luftballons, Glitzergirlanden und Clowns an den Wänden toll geschmückten Martinussaal. Bis Mitternacht erlebten die Besucher ein sehr vergnügliches, amüsantes und abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Büttenvorträgen, Sketchen und gespielten Witzen.

Höhepunkt des närrischen Treibens war die gelungene Bühnenshow „Im Himmel ist der Teufel los“ der Damen des Kirchenchors. Da der HGS, der „himmlische Geschenke Service“ mit den Bestellungen der Erdenbewohner und den damit verbundenen logistischen Problemen nicht zu Recht kam, eilte Teufeline mit ihren Bodyguards zur Hilfe, um mit ihrem DPS „Devil’ s Parcel Service“ diese Aufgabe zu übernehmen. Köstlich die beiden Schwebeengel (Tanja Koch, Ilona Pfeiffer), Furcht einflößend die wilden Bodyguards (Bärbel Helfrich, Brigitte Hammel, Marita Silvery, Anneliese Vollmer), hilflos die überforderte himmlische Poststelle mit Christkind (Sibylla Lisiecki) und Nikoletta (Lucia Ruppert), sowie arrogant und dominant die Teufeline (Monika Jakob). Alles wurde im „OFF“ überwacht und stimmlich begleitet vom lieben Gott (Valentin Ruppert), der natürlich dafür sorgte, dass Teufeline schlussendlich doch nicht im Himmel triumphieren durfte.

Ebenfalls einen starken Auftritt bot die erst 12-jährige Alicia Koch, die erstmalig in der Bütt mit ihrem Vortrag „Für so was bist Du viel zu klein“ total cool agierte und sich als Nachwuchstalent empfahl. Abgeklärt ein „Urgestein“ der CeVau-Fasnacht, Kornelia Grünwedel, die gerne Prinzessin sein wollte, aber kein lebender Prinz ihren gehobenen Ansprüchen genügte und auch Tanja Koch, die ihren eigenen Mann schlecht aussehen ließ mit „Mein Mann, der ist ein Supertalent, Heimwerker mit Köpfchen und zwei linke Händ“. Zwei Urlauber (Lucia und Valentin Ruppert) schilderten ihren gemeinsamen Urlaub, jeder aus seinem eigenen Blickwinkel, unterschiedlicher hätte das Ergebnis nicht sein können, die Männer von Bass und Tenor huldigten ihrer Dirigentin, begleitet von Lucia Ruppert an der Quetschkommode mit dem Sängerbeitrag „Ein Lied für Babs“ nach der Melodie des Hobelliedes und Otmar Lisiecki outete sich in der Bütt als „übel duftender Knoblauchliebhaber“.

Ergänzend zu den Bühnenvorträgen gab es unterhaltsame Kurzbeiträge mit gespielten Witzen „Politik aus der Sicht eines 10jährigen“ (Valentin Ruppert, David Jakob) oder „Der Kunde ist König“ (Monika Jakob, Lucia und Valentin Ruppert) und kleine Geschichten „Beim Gynäkologen“ (Monika Jakob) und „Schwarzer Adler“ (Tanja Koch). Alle Beiträge wurden mit großem Applaus bedacht, ab und zu stiegen sogar „Raketen“ in den Narrenhimmel.

Die Musik war „live“ (Christian Eichler) und kam bei den tanzbegeisterten Narren sehr gut an, Otmar Lisiecki moderierte den Abend routiniert und führte locker durchs Programm, die Bar war stets gut besucht und das Cateringteam sorgte für beste Verpflegung. Also wieder einmal ein wunderschöner Fasnachtsabend mit prima Stimmung.

Auf ein Neues 2011!

01/03/10-OL