Konzerte

Der Konzertchor des Cäcilienvereins Jöhlingen trat erstmals im Jahr 2017 bei einem eigenen Konzert Ende Juli auf. Es ist auch im Jahr 2018 geplant ein solches Konzert zu präsentieren.

Unsere Konzerte im Überblick:

2017 Konzertchorkonzert
„Salomon und Danaé“ – eine musikalische Parabel
(Musikalischer Leiter und Dirigent: Michael Schwarz)
2015 Geistliches Konzert
u.a. mit Werken von J. Desprez, A. Caldara und A. Vivaldis „Gloria in excelsis Deo“ in D-Dur“
(Musikalischer Leiter und Dirigent: Tobias Flick)
2014 Sommerkonzert des Kleinen Chores
Motto „Musik und Humor“
u. a. mit „Das böse Weib“ von J. Haydn, „ Harmonie in der Ehe“, von J. Brahms und Variationen zu Schuberts „Launische Forelle“
(Musikalischer Leiter und Dirigent: Tobias Flick)
2013 Geistliches Konzert
u. a. mit Werken von J.-G. Rheinberger (Stabat Mater dolorosa)
und F.-M. Bartholdy (Auszüge aus Oratorium „Elias“
(Musikalischer Leiter und Dirigent: Tobias Flick)
2008 Adventskonzert
mit Werken von Vivaldi, Händel und Reimann
(u. A.: Pastoralmesse in F)
(Dirigent: Andreas Sekulla)
2006 Festlicher Abend zum Abschluss des Jubiläumsjahres
(Dirigent: Andreas Sekulla)
2005 „100 Jahre Cäcilienverein“ – Eröffnungskonzert am 1. Advent: Oratorio de Noel (Weihnachtsoratorium) von C. Saint Saens
(Dirigent: Andreas Sekulla)
2003 Adventskonzert
mit Werken von Rheinberger, Saint-Saéns, Williams, Pachelbel u. A.
(Dirigent: Andreas Sekulla)
2001 Kirchenkonzert „Alles was Odem hat lobe den Herrn“
mit Werken von Brahms, Bruckner, Mozart, Haydn, Beethoven u. A.
(Dirigent: Andreas Sekulla)
2000 Pastoralmesse
(Dirigent: Edzart Burchards)
1998 Missa tertia 1944 von Lajos Bárdos
(Dirigent: Edzart Burchards)
1996 „90 Jahre Cäcilienverein“ – Werke von Händel, Bach, Mozart
(Dirigent: Edzart Burchards)
1994 Kirchenkonzert Missa in Angustiis (Nelsonmesse) von Josef Haydn
(Dirigent: Edzart Burchards)
1992 Adventskonzert
(Dirigent: Edzart Burchards)
1989 Kirchenkonzert mit Werken von Vivaldi, Mozart, Händel
(Dirigent: Bernhard Volk)

Toller Erfolg des Konzertchores im Weingut Schäfer im Juli 2017

(Lisiecki) – Ob ein Konzert in der Kelterhalle eines Weingutes gut klingen und vor allem großen Anklang finden kann, ist ganz eindeutig mit einem dicken „ja“ zu beantworten! Und das nicht nur wegen der ganz besonderen Akustik in diesem Industriebau ohne Fenster, sondern auch und gerade, weil dieses nüchterne Umfeld eine ganz eigene Atmosphäre verströmte, die dem Chor und dem Publikum sehr zu gefallen wusste.

Bereits 2009 wurde von den Verantwortlichen eine Neustrukturierung in der Verwaltung des Cäcilienvereins eingeleitet, seit vier Jahren versucht der Kirchenchor Jöhlingen dies auch nach außen kund zu tun mit dem vorrangigen Ziel, neue Mitglieder zu werben. Aus dem ChorColores (Sommerkonzert 2014 im Pfarrgarten) entwickelte sich der heutige Konzertchor, derzeit ausschließlich bestehend aus Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores. Dabei sollen neues Liedgut und moderne Arrangements für ein attraktiveres Image sorgen. Dabei ist klar, dass der Cäcilienverein nach wie vor seine Hauptaufgabe in der choristischen Mitgestaltung von Gottesdiensten sieht, der Konzertchor sich zusätzlich aber als Angebot für alle diejenigen versteht, die mit Kirchenmusik nicht unbedingt zu locken sind und zudem große Lust verspüren, in einer etwas jüngeren Formation zu singen und mitzuhelfen, neue Wege zu beschreiten.

In diesem Bestreben, sich „neu zu erfinden“ haben der musikalische Leiter der Chöre des Cäcilienvereins Michael Schwarz gemeinsam mit dem lernwilligen Konzertchor ein neues Konzertformat entwickelt, wo Klassik und Moderne in großer Harmonie zusammentreffen. Solobeiträge mit Klavierbegleitung, Chorgesang und kleine szenische Einlagen wechselten in rascher Folge und erzählten eine Geschichte in fünf Akten zum Thema Liebe zwischen Mann und Frau: „Salomon und Danaé“ – eine musikalische Parabel. In Liedern thematisiert wurden die Annäherung zwischen Mann und Frau, die erste Liebe, Unsicherheit in der Beziehung, Trauer und Abschied, Umgang mit Missverständnissen, aber auch großer Freude und das Glück, sich gegenseitig zu erkennen.

Pianist und Dirigent M. Schwarz mit Sopransolistin R. Schäfer Foto: T. Vollmer

Den Sopransolopart hatte Opernsängerin Raphaela Stürmer übernommen, die sich besonders zu Lied und Chanson hingezogen fühlt, den engen Kontakt zum Publikum liebt und bereits vielfältige Soloauftritte als Sopranistin meisterte. Die attraktive junge Dame kokettierte mit perfektem Gesang und dazu passender Mimik. Zur jeweiligen Thematik war ihre Stimme mal fein nuanciert abgestimmt, dann kraftvoll, mit großer Klangfülle und Klarheit auch in hohen Tonlagen, dann wieder verträumt und verspielt, aber jederzeit harmonisch im Einklang mit der dezent-einfühlsamen Klavierbegleitung durch Michael Schwarz. Raphaela Stürmer brachte neun Solostücke zu Gehör, u. a. W. A. Mozarts „Die Verschweigung“,  Roberts Schumanns „Ständchen“ und „Mondnacht“, „Die Nachtigall“ von Alban Berg oder auch F. Schuberts „Gretchen am Spinnrade“ und „Gute Nacht“. Das Publikum war von ihr und ihrem wandlungsfähigem Gesang fasziniert, man hätte die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören, so gut kam das von Raphaela Stürmer intonierte Liedgut an.

Szene mit R. Schäfer und U. Schwab                   Foto: T. Vollmer

Der Konzertchor mit seinen derzeit 23 Sängerinnen und Sängern hatte ebenfalls ein vielseitiges und bunt gemixtes Repertoire von 14 Liedern zu bewältigen. Die Bandbreite ging von Gershwins „Somebody loves you“ über J. Brahms „Erlaube mir feins Mädchen“, T. Arbeaus „Belle qui tiens ma vie“ oder „Nada de turbe“ von J. Bethier bis hin zu P. M. Riehms „Dat du min Leevsten bist“, „Only You“ von V. Clarke, „Weit, weit, weg“ von H. v. Goisern und dem Irischen „Irish Blessing“ von J. E. Moore. Obwohl die Konzertvorbereitungszeit recht kurz war, die konzentrierte Probenarbeit auch etwas darunter litt, dass immer wieder Sängerinnen und Sänger fehlten und die Nervosität vor dem Auftritt recht groß war – der Chor präsentierte sich ganz ausgezeichneter Verfassung. Dabei ist es nicht ganz einfach, wenn nur fünf Männer in zwei Stimmlagen gegen 18 Damen „ankämpfen“ müssen, Respekt und Anerkennung hierfür. Beachtenswert auch, dass der Chor sein Repertoire ohne Klavierbegleitung meisterte. Dirigent Michael Schwarz agierte mit vollem Körpereinsatz, mal vehement, mal zurückhaltend, manchmal auch fast liebevoll und schaffte es so prima, den Chor jederzeit zu erreichen.

Konzertchor mit Dirigent M. Schwarz                     Foto: T. Vollmer

Überhaupt: Michael Schwarz machte in seinem ersten Jahr beim Cäcilienverein einen tollen Job: als Dirigent beider Chöre, als musikalischer Begleiter von Raphaela am Klavier, als steter Motivator und ausgeglichener Ruhepol in den wöchentlichen Chorproben, als kreativer Kopf bei der Zusammenstellung des Programms, als Texter der szenischen Einlagen und letztendlich auch als Mitorganisator der Gesamtveranstaltung. Dir, lieber Michael, an dieser Stelle ganz herzlichen und lieben Dank vom Chor und den für den Chor Verantwortlichen. Das gegenseitige Vertrauen, das sich zwischen Dir und dem Chor in nur einem Jahr der Zusammenarbeit entwickeln konnte, lässt uns zuversichtlich und mutig in die Zukunft schauen.

Zwischen Solo- und Chorgesang hatte Michael einigen Aktiven kleine Szenen auf den Leib geschneidert. Als Schauspielerinnen in Gestalt von Danaé agierten dabei Heike Traunfelder, Helga Bärenholz, Agnes Czemmel, Uschi Schwab, Lucia Ruppert und Marita Silvery, die Freuden und Leiden des Salomon verkörperten Valentin Ruppert, Hubert Schwab und Otmar Lisiecki. Ihr kleines Spiel zwischen den musikalischen Beiträgen wirkte erfrischend und belebend, führte bei vielen Zuschauern zu heiterem Schmunzeln oder regte bisweilen auch zum Nachdenken an.

Die Begrüßung erfolgte durch Vorstandsmitglied Helga Bärenholz, die mit launigen Worten den Abend eröffnete und am Konzertende auch den Chor, die Solistin und den Musikalischen Leiter sehr herzlich bedankte. Eine Moderation war ohnehin nicht erforderlich, das Geschehen war selbsterklärend in Musik und szenischen Beiträgen. Die Kelterhalle war mit 120 Plätzen bestuhlt, der Platz reichte allerdings bei weitem nicht aus, so dass auch hinter dem halb herunter gelassenen Eingangstor weitere etwa 30 Zuschauer bzw. Zuhörer Platz finden mussten. Die haben zwar sicher nicht alle Texte verstanden, aber wenigstens an der Musik konnten sie sich erfreuen. Das äußerst disziplinierte und aufmerksame Publikum spendete zur Pause und am Schluss der Veranstaltung nach knapp zwei Stunden fast frenetisch sehr herzlich und lang anhaltenden Applaus, ein sicheres Zeichen dafür, dass auf und vor der Bühne einiges geboten worden war, das sehr gut gefallen hat.

Toll wäre es, wenn einige Damen und Herren, denen diese Form der Chormusik gut gefallen hat, jetzt nach dem Konzert den Mut hätten zu sagen: nach den Ferien (erste Singstunde Konzertchor am 14.09. um 20.45 Uhr) besuche ich mal eine Chorprobe und schaue, ob das nicht auch etwas für mich wäre. Der Chor freut sich heute schon auf neue Gesichter.

Blumen und Präsent von Helga Bärenholz für den Dirigenten.  Foto: T. Vollmer

Zwei „Danke“ zum Schluss. Der Cäcilienverein bedankt sich bei Grafiker und Designer Siegbert Hönig aus Bruchsal für die gelungene und sehr positiv beurteilte grafische Gestaltung der Plakate und Umdrucke. Lieber Herr Hönig, danke für Ihre Zeit und Mühe, die Sie uns geschenkt haben.

Ein ganz großes Dankeschön geht an den Chef des Weingutes Thomas Schäfer, der für den Cäcilienverein nicht nur seine Produktionshalle kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte, sondern mit seinem Team auch die Bühne besorgte, für Beleuchtung und Bestuhlung verantwortlich zeichnete und vor und nach dem Konzert die Bewirtung zur großen Zufriedenheit des Konzertpublikums übernommen hatte. Nicht selbstverständlich und daher an dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank, Herr Schäfer, für Ihre freundliche und wirksame Unterstützung.

Unser Kirchenkonzert im Jahre 2015

Geistliches Konzert „Gloria in excelsis Deo“ in der Kirche St. Martin Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Die Atmosphäre im Kirchenschiff der sehr gut besuchten Pfarrkirche St. Martin war feierlich und andächtig, als der Cäcilienverein am vergangenen Sonntag sein Geistliches Konzert „ Ehre sei Gott in der Höhe“ gab. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Tobias Flick konzertierten die beiden Chöre des Vereins mit Vokal- und Instrumentalsolisten und begleitet vom Kammerorchester Weiherfeld unter der Leitung von Gertrud Menzel. Mit kurzen erläuternden Worten stimmte die Vorsitzende des Vereins Frau Monika Jakob die Besucher auf das „italienische“ Konzert ein, das, wie sie meinte, selbst dem Papst gefallen würde.

aktuelles Gruppenbild1

Werke von Komponisten aus fünf Jahrhunderten standen auf dem Programm, das zentrale Werk des Konzertes dabei die Vertonung des „Gloria in D-Dur“, RV 589, von Antonio Vivaldi. Zu Beginn sangen die Männer des Kirchenchors von einem unbekannten Komponisten aus dem 9. Jahrhundert im Stil des gregorianischen Gesangs das „Gloria in excelsis Deo“ aus der Missa de Angelis. Dann folgte das „Ego sum panis vivus – Ich bin das Brot des Lebens“, komponiert von Antonio Caldara (1670 – 1736), von der Empore strahlend dargeboten von Sopranistin Anne Streich und Mezzosopranistin Mirjam Künstner, an der Orgel einfühlsam begleitet von Jan-Peter Knoche. Ebenfalls von der Empore folgte „Tu solus qui facis mirabilia – Du allein, der du Wunder tust“, komponiert von Josquin Desprez (1450 – 1521), akzentuiert und berührend vorgetragen vom ChorColores. Das Kammerorchester Weiherfeld durfte seine hohe Musikalität und Qualität bei der beschwingten Sinfonie „Lo frate `nnammurato“ aus der komischen Oper von Giovanni Pergolesi (1710 – 1736) zeigen, bevor der erste Konzertteil vom Kirchenchor beendet wurde mit Carl P. E. Bachs (1714 – 1788) „Groß ist der Herr“, sowie dem von Tobias Flick neu arrangierten „Psalm 150“ von C. Hohmann (1811 – 1861).038Die Gemeindereferentin der kath. Kirchengemeinde Bretten-Walzbachtal Frau Ute Jenisch sprach einen geistlichen Impuls und erzeugte mit ihren einprägsamen und besinnlichen Worten Nachdenklichkeit beim Konzertpublikum. Anschließend erklang im kontrastreichen musikalischen Gegensatz zum Auftaktprogramm eines der sicherlich bedeutenden geistlichen Kompositionen der Vokalmusik des 18. Jahrhunderts, das kantatenmäßig im Stil der Missa concertata in zwölf Abschnitte gegliederte bekannteste geistliche Werk von Antonio Vivaldi (1687-1741), das „Gloria in excelsis Deo“. Das Werk imponiert mit überwiegend festlich-feierlich jubelndem Charakter und weist eine große stilistische Spannweite auf. Schon mit dem mächtigen „Gloria“ im Eingangschor wird dem Zuhörer durch helle Trompetenklänge von Simon Douguet ein besonders glanzvolles Werk versprochen. Im Mittelpunkt aber steht das „Et in terra pax“, eine ruhiges, inniges Stück, das die Idee vom Frieden auf Erden treffend vermittelt, Gänsehaut pur. Der Kirchenchor, unterstützt von einigen Gesangsabsolventen der Musikhochschule Karlsruhe aus dem Freundeskreis des Dirigenten, war jederzeit präsent. Während der intensiven Probenarbeit wurden die Sängerinnen und Sänger insbesondere auch mit dem fünften Satz „Propter magnam gloriam“ und den Sätzen sieben und elf „Domine Fili unigenite“ und „Cum sancto spirito“ gefordert und überzeugten mit konsequenten Einsätzen und harmonischer Klangfülle. Die Solistinnen Anne Streich und Mirjam Künstner glänzten erneut beim „Laudamus te“ mit ihren toll ausgebildeten jungen Stimmen, hervorragend begleitet an der Oboe von Petar Hristov. Dirigent Tobias Flick führte den Taktstock absolut souverän, mal energisch und dynamisch, dann wieder ruhig und entspannt und gab so allen Mitwirkenden trotz nur einmaliger gemeinsamer Probe mit Kammerorchester und Solisten große Sicherheit und Selbstvertrauen.Der Beifall des Konzertpublikums war stark und herzlich und zeigte, dass Programm und Ausführung gut gefallen hatten. Beendet wurde das Geistliche Konzert mit dem zweiten Satz aus Vivaldis Werk, dem zentralen und feierlichen „Et in terra pax“. Hier zauberten alle Mitwirkenden noch einmal eine wunderschöne Stimmung in den Kirchenraum.

Das Sommerkonzert des ChorColores im Jahre 2014

Musik und Humor beim Cäcilienverein

Unter dem Motto „Musik und Humor“ präsentierten der Cäcilienverein Jöhlingen und die Akkordeonfreunde Walzbachtal am Sonntagabend ein buntes und sehr unterhaltsames Kontrastprogramm zur Fußballweltmeisterschaft.Für eine entspannte und stimmungsvolle Atmosphäre sorgten im ersten Teil des Programms die Akkordeonfreunde unter ihrem musikalischen Leiter Waldemar Zweier mit leichter und beschwingt-rhythmischer Musik. Bei bestem Sommerwetter erfreuten sich die etwa 100 Konzertbesucher im Pfarrgarten von St. Martin an flotten Melodien wie „The windmills of our mind“, „Arthur`sTheme“, „The time of my life“ und „Heal the world“, passend zur WM die „Samba number one“ oder “Lindos recuerdos” sowie der „Tango pour Claude“. Die Vorsitzende des CV Monika Jakob bedankte sich und sagte: „Ihr seid nicht nur Akkordeonfreunde, sondern auch Akkordeonkönner“ Recht hat sie. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für Eueren schönen musikalischen Beitrag.Eine beachtliche Konzertpremiere gab nach der Pause der ChorColores. Das „bunte Ensemble“ des Vereins wurde vor etwa einem Jahr gegründet und besteht derzeit aus etwa 15 Sängerinnen und Sängern. 13 davon standen auf der Bühne und wurden am Klavier hervorragend begleitet von ihrem Dirigenten Tobias Flick. Der Chor bot abwechslungsreiche und humorige Stücke klassischer Komponisten sehr erfrischend und akzentuiert. So durften sich die großen Klassiker einmal von ihrer weniger „ernsten“ Seite zeigen. Zu Gehör kamen „Kicke-hi-hi“ und „Frisch auf, Ihr Klosterbrüder“ von J. H. Schein, J. Haydns „Das böse Weib“ und „Die Harmonie in der Ehe“ und „Am Donaustrande“ und „Ein kleiner hübscher Vogel“ von J. Brahms. Auch Variationen zu Schuberts „Launischer Forelle“ waren im Repertoire des Chores und so kamen weitere Komponisten zu musikalischer Ehre: W. A. Mozart mit „Eine kleine Nachtforelle“, Beethoven mit „Zu Ehren der Forelle“, Weber mit „Der Freifisch“ oder Wagner mit „Der Fischerchor“. Das Publikum jedenfalls hatte – wie der Chor übrigens auch – offensichtlich sehr viel Spaß am Konzertprogramm und geizte nicht mit Beifall.Zum Gelingen des Abends wesentlich beigetragen hat Monika Jakob, die mimisch gekonnt und bestens gelaunt durchs zweistündige Programm führte. Sie verstand es prima, die einzelnen Lieder mit passenden humorvollen Texten zu kommentieren und interpretieren und konnte so das Publikum mit manchem unbekannten„Schmankerl“ zum Schmunzeln oder Lachen bringen.Das nächste Projekt des ChorColores wird sich mit klassischer Chormusik und modernem Film beschäftigen. Dazu werden wir die Filmkömödie „Vaya con Dios“ und Felix Mendelsohns Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ gegenüber stellen. Probenbeginn ist am 3. Juli um 18.30 Uhr im Martinussaal. Natürlich freuen wir uns über jede(n) neue(n) Sänger/in, uns ist jeder herzlich willkommen, gerne auch nur für das nächste Projekt.

 

Unser Kirchenkonzert im Jahre 2013

Feierliche Stimmung beim Geistlichen Konzert in der Kirche St. MartinIn der Passionszeit steht die Betrachtung des Leidens Jesu Christi im Mittelpunkt und so stand auch der Bibeltext „…und Gott wird abwischen alle Tränen…“ (Off. 21,4) als Leitgedanke über dem Geistlichen Konzert des Cäcilienverein Jöhlingen. Das Konzert, das der Kirchenchor St. Martin mit Solisten der Musikhochschule Karlsruhe, dem Kammerorchester Weiherfeld und dem Organisten Jan-Peter Knoche unter der musikalischen Gesamtleitung des Dirigenten des Kirchenchors Tobias Flick in der Pfarrkirche St. Martin gab, erfüllte die hohen Erwartungen der festlich gestimmten Besucher in der gut besetzten Pfarrkirche. Die Vorsitzende des Vereins Monika Jakob begrüßte die feierlich gestimmten Konzertbesucher.


Geistliche Musikwerke großer Komponisten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert standen auf dem Programm. Zur Einstimmung erklang das jederzeit präzise und auf hohem Niveau akzentuiert agierende Kammerorchester Weiherfeld und bot aus dem Oratorium „Saul“ von G. F. Händel den Trauermarsch dar. Danach folgten unter Beteiligung aller Mitwirkenden Auszüge aus dem Oratorium „Elias“, dem biblischen Propheten, der versuchte, das Volk Israel wieder zum Glauben zu bewegen. Es ist eines der bekanntesten Werke von F. Mendelssohn-Bartholdy, der der Tradition Bach`scher Oratorien folgend dramatische Passagen mit lyrischen Arien und Chorälen vereint und das Geschehen christlich reflektiert. Im Einzelnen erklangen „Herr, höre unser Gebet!“ (Sopransolistinnen Ann-Kathrin Burkhardt und Franziska Zimmer), „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“, „Wehe ihnen, dass sie von mir weichen“ (Altsolistin Cosima Büsing), „Hebe Deine Augen auf zu den Bergen“ und „Ja, es sollen wohl Berge“ ( Basssolo Konrad Schmitz). Dabei konnten alle Gesangssolisten der Musikhochschule mit ihren hervorragend ausgebildeten jungen Stimmen überzeugen. Mit „Heilig ist Gott, der Herre Zebaoth“ von D. S. Bortnjansky beendete der Chor den ersten Teil des Konzerts, bevor der Präses des Cäcilienvereins Pfarrer H. Mathias Maiba zum Leitgedanken einen Geistlichen Impuls gab und mit einfühlsamen und besinnlichen Worten bei den Konzertbesuchern Nachdenklichkeit erzeugte.Mit der Trauermusik für King George eröffneten das Kammerorchester und Karla Mertke an der Bratsche den zweiten Teil des Konzerts. Das Werk wurde von P. Hindemith in nur einer Nacht komponiert, als überraschend der britische König Georg V. verstarb, der Großvater der heutigen Queen Elisabeth II.. Danach folgte ein anspruchsvolles Werk von J. G. Rheinberger, das „Stabat Mater dolorosa“ in g-Moll, op. 138, das vom Chor intensiv geprobt wurde und ihm alles abverlangte. Der demütige Charakter des Werkes ohne konzertante Ausschweifungen, sowie der symmetrische Aufbau der fünf Sätze und die Wahl der Taktarten zeigen symbolisch, wie „göttliche Vollkommenheit“ das Menschlich-Unvollkommene in
die Arme schließt. Ausgezeichnet dirigiert und mitgerissen von der Dynamik und Abgeklärtheit ihres Dirigenten Tobias Flick harmonierten Orchester, Orgel und Chor trotz nur einmaliger Probenarbeit hervorragend. Der Chor mit seinen 50 Sängerinnen und Sängern war hoch konzentriert, ausdrucksstark und stimmlich präsent, und so konnte im Kirchenraum ein beeindruckendes Klangbild entstehen. Zum Abschluss des Konzerts erklang unter Mitwirkung aller Beteiligten „Verleih uns Frieden gnädiglich“ vom F. Mendelssohn-Bartholdy.Der starke und herzliche Beifall des sehr aufmerksamen Konzertpublikums zeigte, dass Programm und Ausführung gut gefallen hatten. Die Zugabe des gefühlvollen „Tebe poem“ von Dobri Hristov aus Bulgarien verursachte bei manchem Konzertbesucher nochmals kurz „Gänsehaut“. Das Geistliche Konzert, dessen Reinerlös zur Renovierung der Kirche St. Martin verwendet wird, endete, der Passionszeit angemessen, ruhig und in aller Stille.OL / 08.13

 

 

Unser Adventskonzert im Jahre 2008

BNN Woche 49
Festliche Stimmung beim Adventskonzert in der Kirche St. MartinWalzbachtal-Jöhlingen (Lis) –

Die Pfarrkirche St. Martin war in vollständige Dunkelheit gehüllt, als die Mädchen des jungen Chores mit Kerzen in den Händen in die Kirche einzogen, dort den Adventskranz entzündeten und so eine sehr feierliche und zugleich andächtige Stimmung in den Kirchenraum zauberten. Mit „Wir sagen euch an den lieben Advent“ eröffneten die Kinder das festliche Adventskonzert in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche. Die Vorsitzende des Cäcilienvereins Frau Theresia Butzke hatte die Kirchenbesucher zuvor begrüßt und auf den Abend eingestimmt.Das Konzert wurde eröffnet mit Ausschnitten aus dem Gloria in D-Dur, RV 589, von Antonio Vivaldi. Dabei harmonierten Dirigent Andreas Sekulla, der Jöhlinger Kirchenchor, die Gesangsolisten Mirjam Bauer und Sandra Fromme sowie das Mittelstufenkammerorchester des Melanchthon-Gymnasiums aus Bretten trotz nur kurzer gemeinsamer Probenarbeit. Der Chor mit seinen 50 Sängerinnen und Sängern überzeugte mit dem festlichen „Gloria in excelsis“ oder dem geräumigen „Qui tollis peccata mundi“, die beiden Solistinnen glänzten beim schwebenden „Laudamus te“, erneut Sopranistin Mirjam Bauer mit dem bezaubernden „ Domine Deus“ und Altistin Sandra Fromme beim entschlossenen „Qui sedes“, hervorragend begleitet von der „kleinen Besetzung“ des Orchesters.Adventskonzert2008

 

 

 

Präzise und akzentuiert trug Marie Schneider, unterstützt vom Kammerorchester Antonio Vivaldis „Allegro“ aus dem Cellokonzert in G-Dur vor. Dezent und mit viel Gefühl an der Orgel Philipp Lingenfelser, der die 12 Mädchen des jungen Chores, die bei ihrem ersten Auftritt überhaupt mutig und freudig sangen, bei „Gott dein guter Segen“ von Detlev Jöcker, begleitete. Aufgelockert wurden die musikalischen Beiträge durch zur Adventszeit passende Gedichtvorträge von Constanze Helfrich, Cora Maier und Karin Traunfelder.
Weiter ging es mit „Tochter Zion, freue dich“ aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Judas Maccabaeus“. Der Jöhlinger Tenorsolist Stefan Keller interpretierte ausdrucksstark die erste Strophe, dann stieg der Chor stimmgewaltig mit ein.Höhepunkt des Konzertes die Pastoralmesse in F von Ignaz Reimann, die besonders in der Weihnachtszeit gerne gesungen wird. Sie wurde frisch und lebendig vorgetragen, der ständige Wechselgesang von Chor und Solisten erforderte höchste Aufmerksamkeit für alle Beteiligte. Die Solisten Mirjam Bauer, Sandra Fromme und Stefan Keller konnten erneut überzeugen, verstärkt wurden sie von Bass Yuguang Lin. Auch der Chor war jederzeit präsent, je nach Anforderung mal dynamisch wuchtig, dann wieder zurückhaltend, bedächtig. Der Konzertabend wurde von allen Mitwirkenden gemeinsam mit dem feierlich-ruhigen, sehr gefühlvollen „Veni Jesu amor mi“ von Luigi Cherubini, einem auch von Beethoven sehr bewunderten Komponisten, beschlossen.Der starke und herzliche Beifall des Konzertpublikums zeigte, dass Programm und Ausführung gut gefallen hatten. Präses Pfarrer Karl-Heinz Speckert verabschiedete nach dem Konzert den Dirigenten Andreas Sekulla, der bei seinem letzten Konzert große Freude und Gelassenheit ausstrahlte, und er dankte ihm sehr herzlich für dessen hervorragende Arbeit beim Cäcilienverein in den letzten acht Jahren. Feierlich beendet wurde das Konzert mit der Zugabe von „Tolite Hostias“ aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns.

Festlicher Abend im Jahre 2006

Querschnitt durch Klassik und Romantik

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) Ein großartiger Erfolg war der „Festliche Abend“ in der Jahnhalle, den der Cäcilienverein Jöhlingen zum Abschluss seiner 100-Jahr Feier am vergangenen Samstag seinen Festgästen bot. Die „musikalischen Macher“ Andreas Sekulla, Michael Paul und Theresia Butzke hatten ein ausgewogenes musikalisches Festpaket geschnürt, einen bunten Reigen von Melodien aus Klassik und Romantik, Musik aus weltbekannten Opern und geistlicher Chormusik.Das Kammerorchester Ötigheim unter der Leitung von Alfons Rieger eröffnete mit Händels „Feuerwerkmusik“ den Festabend. Mit Christoph Willibald Glucks Festgesang und Hymnus „Füllt die Halle jubelnd mit Schalle“ aus der Oper „Iphigenie in Aulis“ und Joseph Haydns Motette „Du bist’ s, dem Ruhm und Ehre gebühret“ präsentierte sich zum Jubiläum der Gastgeber unter der Leitung ihres Dirigenten und musikalischen Gesamtleiters Andreas Sekulla.Die Vorsitzende des Cäcilienvereins Theresia Butzke begrüßte die Fest- und Ehrengäste und gab einen kurzen Rückblick auf das Festjahr. Weitere Gruß- und Dankesworte überbrachten Bürgermeister Karl-Heinz Burgey und der Vorsitzende der Ortsvereine Gerhard Spitz. Moderiert wurde der Abend vom Aktiven Michael Paul, der locker und erfrischend kleine Anekdoten zum Besten gab und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Musikstücken einstreute.Aus Gaetano Donizettis Oper „Der Liebestrank“ sang Tenor Stefan Keller Nemorinos Romanze „Una furtiva lagrima“ und zum musikalischen Abschluss des ersten Programmteiles erschallte der mächtige Chor „Die Himmel erzählen …“ aus Josef Haydns Oratorium „Die Schöpfung“, komponiert für drei Gesangssolisten (Sopran Mirjam Bauer, Tenor Stefan Keller und Bass Yuguang Lin), vierstimmigen Chor (Kirchenchöre Bretten und Jöhlingen) und ein großes spätklassisches Orchester (Kammerorchester Ötigheim und Bläser der Feuerwehrkapelle Jöhlingen).Festlicher AbendBläser der Feuerwehrkapelle Jöhlingen unter ihrem Dirigenten Werner Jock eröffneten mit dem Marsch nach Motiven aus der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ den zweiten Teil des festlichen Konzertabends. Mit dem „Pilgerchor“ aus Richard Wagners „Tannhäuser“ stand der Cäcilienverein anschließend wieder selbst auf der Bühne, bevor Sopranistin Mirjam Bauer mit der wunderschönen Arie „O hätt’ ich Jubals Harf“ aus Händels Oratorium „Josua“ das Publikum bannte. Sie wurde, wie auch im folgenden Duett, dezent und akzentuiert am Piano begleitet vom Thomas Turek. Mit „Reich mir die Hand, mein Leben“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“, einem der schönsten Liebes-Duette der Opernliteratur überhaupt, sangen sich Mirjam Bauer und Stefan Keller über die Ohren in die Herzen des festlich gestimmten Publikums.Höhepunkt des Abends für den Cäcilienverein Jöhlingen waren natürlich die Verleihung der
Zelterplakette und der Palestrinamedaille an den Chor. Für 100 Jahre „besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes“ wurde der Vorsitzenden Theresia Butzke im Auftrag des Bundespräsidenten durch den ersten Landesbeamten des Landkreises Karlsruhe Ralph Schlusche die Zelterplakette überreicht. Pfarrer Hans Dittmann übergab anschließend für den Diözesan-Cäcilienverband der Erzdiözese Freiburg dem Dirigenten des kath. Kirchenchores Andreas Sekulla und Frau Butzke die Palestrinamedaille für 100 Jahre „Wirken des Chores im Dienste der Kirchenmusik.“Als der kath. Kirchenchor Weingarten unter der Leitung von Monika Schindele stimmlich sehr ausgewogen „Das ist der Tag“ von G. M. Alt zu Gehör brachte, neigte sich der Abend seinem Ende zu. Nach zweieinhalb Stunden kurzweiliger Unterhaltung endete der „Festliche Abend“ und damit auch das Jubiläumsjahr des Vereins mit Henry Purcells „Trumpet Voluntary“ (Lobt den Herrn der Welt), vorgetragen von 130 Sängerinnen und Sängern der Kirchenchöre aus Bretten, Obergrombach, Weingarten und Jöhlingen, den Gesangssolisten und den Bläsern der Feuerwehrkapelle.

Unser Adventskonzert im Jahre 2005
BNN 02.12.2005

Ausdrucksvoller Start ins 100. Jahr

Die katholische Pfarrkirche St. Martin war bis auf den letzten Platz besetzt und bildete einen würdigen und repräsentativen Rahmen für ein vorweihnachtliches Adventskonzert, mit dem der Cäcilienverein das Festjahr anlässlich seines 100. Geburtstages eröffnete. Unter der musikalischen Gesamtleitung des Jöhlinger Chorleiters Andreas Sekulla boten zwei Chöre, Solisten, Orgel und Streichorchester den über 500 Zuhörern bekannte geistliche Liederklassiker aus drei Jahrhunderten.Der Jöhlinger Kirchenchor bestritt den ersten Teil des Chorprogramms, im zweiten Konzertteil wurde er dann verstärkt durch den kath. Kirchenchor St. Michael aus Weingarten. Beide Chöre traten erstmals gemeinsam öffentlich auf und die 90 Sängerinnen und Sänger überzeugten stimmgewaltig mit einer frischen und lebendigen Darbietung. Die beiden Chorleiter Monika Schindele (Chor Weingarten) und Andreas Sekulla hatten es in den vergangenen Wochen durch geduldige und konzentrierte Probenarbeit verstanden, beide Chöre zu einem harmonischen Klangkörper zusammen zu schweißen.Mit „O Heiland, reiß die Himmel auf“, einer Melodie aus dem Jahre 1666, Satz von H. Stern und „O du stille Zeit“ von C. Bresgen, Text von Josef von Eichendorff, wurden die Konzertbesucher auf die bevorstehende Adventszeit eingestimmt. Es folgte das „Laudate Dominum“ von W. A. Mozart, der Solopart von der norwegischen Sopranistin Åselinde Wiland, die für die kurzfristig erkrankte Mirjam Bauer einsprang, mit glockenklarer Stimme gefühlvoll dargeboten und C. Francks „Panis angelicus“, vom Jöhlinger Tenor Stefan Keller ausdrucksstark interpretiert. Mezzosopran Tanja Conrad glänzte bei Franz Schuberts „Ave Maria“, von John Grady bearbeitet und neu arrangiert, einem der bekanntesten und schönsten Lieder überhaupt, sehr einfühlsam am Cello begleitet von Dierk Modrow.Die Ruhe und Souveränität von Andreas Sekulla, der nach 2001 und 2003 schon sein drittes und anspruchvollstes Kirchenkonzert dirigierte, übertrug sich nicht nur auf den Chor, der sehr entspannt wirkte und viel Freude ausstrahlte, auch das aus zehn Streichern, Harfe und Orgel bestehende Orchester aus Studierenden und Absolventen der Musikhochschule Karlsruhe war jederzeit präsent und meisterte eindrucksvoll alle musikalischen Anforderungen.Hervorragend auch die Instrumentalsolistinnen Doreen Maisch und Birte Falkenroth, die beide ein Zeugnis von hoher künstlerischer Reife ablegten. Während Doreen Maisch auf der Querflöte das „Andantino und Allegro“ aus F. X. Richters Konzert in e-Moll äußerst akzentuiert vortrug, brillierte Birte Falkenroth an der Konzertharfe mit dem „Larghetto“ in B-Dur von G. F. Händel und dem „Impromptu-caprice“ von G. Pierné.Höhepunkt des sehr stimmungsvollen Konzertes war jedoch die Aufführung des besinnlichen, aber zeitweise auch mächtigen „Oratorio de Noël“ (Weihnachtsoratorium) von C. Saint-Saëns, in dem die Geschichte der Hirten auf dem Felde erzählt wird. Neben Åselinde Wiland, Stefan Keller und Tanja Conrad konnten auch ganz besonders der niederländische Bariton Tibor Brouwer, sowie die Altistin des Jöhlinger Chores Monika Jakob, gut gefallen. Mit dem vierstimmigen Chor, der Orgel, dem Orchester und der Harfe vereinigten sich Stimmen und Instrumente zu einem beeindruckenden harmonischen Ganzen
Adventskonzert2005

Vom Chor fulminant dargeboten der Lobgesang zur Ehre Gottes, das „Gloria in altissimus Deo“ und der Aufschrei des Volkes „Quare fremuerunt gentes“ (Warum toben die Völker). Hier durfte der Chor dem Konzertpublikum von dynamisch vehement bis bedächtig ruhig zeigen, was man in den vielen Proben gelernt hatte. Das Glanzstück des Chores war das mit hoher Präzision in den Gottesraum hinaus gerufene „Tolite Hostias“, wo nicht nur der Himmel frohlockte, sondern auch die Erde ob der Erscheinung des Herrn.Das begeisterte Konzertpublikum schloss sich daher stehend dem Jubel des Chores an und spendete allen Ausführenden starken und herzlichen Beifall.