Berichte in der Regionalen Presse:

Ehrungen beim Cäcilienverein

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Martin ehrten der Pfarrer der Gemeinde und Präses des Cäcilienvereins Harald-Mathias Maiba und die Vorsitzende des Vereins Helga Bärenholz verdiente Mitglieder des Kirchenchors.

 

Für 70-jährige Vereinsmitgliedschaft  wurde Gunda Dehm geehrt, die im Alter von 87 Jahren bis vor Kurzem noch als aktive Sopranistin im Chor gesungen hat und das mit großer Freude und Leichtigkeit. 60 Jahre treu im Verein sind die aktiven Sängerinnen im Alt Roswitha Weber und Christa Winkler, die beide, wie auch Gunda Dehm, viele Jahre im Hintergrund bei der Vereinsarbeit aktiv mitgewirkt und den Verein so unterstützt haben. Ebenfalls bereits 60 Jahre im Verein wurde der aktive Tenor Richard Neller geehrt, der bis heute äußerst aktiv immer in der Verwaltung tätig war und das zumeist an vorderster Front. Frau Bärenholz sagte: „Richard Neller lässt sich nicht aus dem Chorgeschehen wegdenken“. Auch heute macht Richard für den Verein noch den Besuchsdienst bei runden Geburtstagen und länger erkrankten Mitgliedern. Für 40 Jahre Aktivität wurden Patrizia Hess und Valentin Ruppert geehrt. Patrizia Hess ist aktive Sängerin im Sopran und als engagierte Mitverantwortliche bei der Planung und Organisation im Team Catering auch Mitglied der Verwaltung. Valentin Ruppert ist aktiver „Filigransänger“ im Bass (O-Ton Dirigent) und zudem Vereinsallrounder. „Es würde mir leichter fallen aufzuzählen, was er nicht macht“, sagte Helga Bärenholz und „als langjähriges Verwaltungsmitglied ist Valentin immer zur Stelle, wo Kopf, Herz oder auch Hände gebraucht werden“. Als Mitglied der Verwaltung organisiert Valentin u. a. Veranstaltungen mit und ist zudem Regisseur und Mitspieler der Theaterspielgruppe. Für 25-jährige Vereinstreue wurde der aktive Tenor Gunter Grünwedel geehrt und die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Wichtig für jeden Verein sind insbesondere auch die passiven Mitglieder. Heute wurden für 40-jährie Mitgliedschaft geehrt Agnes Czemmel, 2 Jahre aktive Sängerin und Corina Fels, 12 Jahre aktiv im Kirchenchor. In Abwesenheit geehrt wurden zudem für 40-jährige passive Mitgliedschaft Jutta Gerschitzka, Bettina Mergl und Monika Radatz, die alle einige Jahre Sängerinnen waren sowie Eleonore Tron.

 

Pfarrer Maiba bedankte sich für den Einsatz im Dienste der Kirchenmusik und meinte launisch: “Wer in einem Chor singt, betet zweimal, wer gut singt, sogar dreimal“. Er überreichte eine Urkunde, unterzeichnet vom Diözesanpräses des Cäcilienverbandes Freiburg, Wolfgang Gaber. Frau Bärenholz sprach die Laudationes für die Geehrten, bedankte sich für die langjährigen Unterstützung und die positive Gestaltung des Vereinslebens und überreichte eine Urkunde des Cäcilienvereins Jöhlingen, sowie ein Blumenbukett für die Damen oder ein Weinpräsent für die Herren.

 

Ehrungen CV 2016 mit Pfarrer Maiba

hinten von links: G. Dehm, C. Fels, P. Hess, A. Czemmel, K. Pitz (Vorstand), Pfarrer H. Maiba, V. Ruppert, R. Neller, Dirigent T. Flick, G. Grünwedel

vorne von links: R. Weber, C. Winkler, H. Bärenholz (Vorstand), B. Maier (Vorstand)

Vaya con Dios – geh mit Gott“

Der festliche Gottesdienst am letzten Samstag war stimmungsvoll und zeigte Spuren von Wehmut zugleich. Der Dirigent des Cäcilienvereins Tobias Flick hatte die Idee, die Gesangseinlagen der Mönche des am Vorabend im Martinussaal gezeigten gleichnamigen Filmes mit den Chören einzustudieren, Pfarrer Maiba griff das Thema in seiner Predigt auf und Kirchenchor und Kleiner Chor gaben noch einmal alles, um ihrem Dirigenten einen schönen Abschied zu schenken. Mit „Tu solus Sanctus“ und zwei Versionen des Chorals „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ gelang das ganz prima. Am Ende des Gottesdienstes sprach Pfarrer Maiba ein kurzes geistliches Wort und ehrte verdiente Mitglieder des Cäcilienvereins. Den scheidenden Dirigenten des Cäcilienverein Tobias Flick verabschiedete er mit herzlichen Worten: „Vaya con Dios“.

Dirigent Tobias Flick legt den Taktstock weg…

Nach sechs Jahren überaus erfolgreicher Arbeit verlässt Tobias Flick das Dirigentenpult beim Cäcilienverein Jöhlingen, um sich in seiner schwäbischen Heimat ganz seinem Beruf als Musik- und Deutschlehrer zu widmen.

 

Herr Flick war dem Verein jederzeit ein zuverlässiger, äußerst  kompetenter musikalischer Leiter und bei den Chören wegen seiner ruhigen und souveränen Ausstrahlung, aber auch seiner ausgleichenden und freundlichen Art, außerordentlich beliebt.

 

Unter seiner Leitung gestaltete der Kirchenchor zahlreiche Gottesdienste und zwei Cäcilienfeiern mit, gab zwei geistliche Konzerte, mit dem Kleinen Chor ein Sommerkonzert und studierte mit dem Jungen Chor ein Musical ein. So standen „Liebeslieder im Zeitgeist der Jahrhunderte“ oder eine „Musikalische Donaureise“ ebenso auf dem Programm wie Vivaldis „Gloria in excelsis Deo“ oder Rheinbergers „Stabat Mater dolorosa“. Aber auch Auftritte mit „Humor und Musik“ mit Werken von Haydn (Das böse Weib), Brahms (Harmonie in der Ehe) oder Schubert (Variationen zum Thema Launische Forelle) und das Musical „Dreamcatcher“ waren sehr erfolgreich. Seine enge Verbundenheit zum Verein wurde deutlich, als er für seinen Kirchenchor eine „Missa brevis“ komponierte und beim Patroziniumsfest uraufführte.

 

Bei seiner Verabschiedung sagte Vorstand Helga Bärenholz: „Wir verlieren mit Tobias Flick einen hervorragenden Kirchenmusiker und Dirigenten. Herr Flick hat uns gefordert und gefördert und uns immer Spaß vermittelt und mit uns Neues chorisch umgesetzt, was uns vorher undenkbar schien“. Pfarrer Harald-Mathias Maiba dankte Herrn Flick für die „geistlichen Impulse, die er mit seiner Chorarbeit gesetzt habe und die sehr gute Zusammenarbeit. Er habe viele sehr positive Zeichen gesetzt und habe immer offen zugehört, was heute selten sei“. Er überreichte Herrn Flick einen blauen Engel, „der von der Sonne am Fenster seiner Wohnung angestrahlt, ihn immer an seine Zeit in Jöhlingen erinnern möge“.

 

Bei einem Stehempfang nach dem Konzert wurde es noch einmal ein wenig rührselig, als sich Beate Maier für den Vorstand mit Präsenten und die Sängerinnen und Sänger mit Gesangseinlagen und dann einzeln bei Tobias Flick mit einer Sonnenblume verabschiedeten. „Du hast uns mit Geduld und Gelassenheit durch diese sechs Jahre geführt und uns immer das Gefühl gegeben, dass es möglich ist, unsere Ziele zu erreichen“, sagte Beate Maier und wünschte ihm im Namen des Gesamtvereins für den neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

 

Auch Tobias Flick war sichtlich ergriffen, bedauerte sein Weggehen sehr und übergab dem Kirchenchor als Abschiedsgeschenk eine von ihm erarbeitete Vertonung des „Ave Maria“. „Ich würde mich freuen, wenn ihr unter eurem nächsten Dirigenten mein Werk uraufführen würdet, bevor ich es selbst mit einem anderen Chor tue“, drohte er knitz lächelnd. Dann wünschte er uns eine erfolgreiche Zukunft und zitierte seinen Lieblingsdichter Herrmann Hesse „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“.

 

Lieber Tobias, wir danken Dir für Deine tolle Arbeit und wünschen Dir für den weiteren Lebensweg Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen.

Im Himmel war der Teufel los

CeVau Jöhlingen feierte seine Fasnachtsnacht

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Dem diesjährigen Motto: „Wer nicht nur klug, sondern auch schlau, der kommt an Fasnacht zum CeVau!“ folgten trotz Schneegestöber und Glätte am frühen Samstagabend viele bestens gelaunte Narren in den mit Luftballons, Glitzergirlanden und Clowns an den Wänden toll geschmückten Martinussaal. Bis Mitternacht erlebten die Besucher ein sehr vergnügliches, amüsantes und abwechslungs-reiches Bühnenprogramm mit Büttenvorträgen, Sketchen und gespielten Witzen.

Höhepunkt des närrischen Treibens war die gelungene Bühnenshow „Im Himmel ist der Teufel los“ der Damen des Kirchenchors. Da der HGS, der „himmlische Geschenke Service“ mit den Bestellungen der Erdenbewohner und den damit verbundenen logistischen Problemen nicht zu Recht kam, eilte Teufeline mit ihren Bodyguards zur Hilfe, um mit ihrem DPS „Devil’ s Parcel Service“ diese Aufgabe zu übernehmen. Köstlich die beiden Schwebeengel (Tanja Koch, Ilona Pfeiffer), Furcht einflößend die wilden Bodyguards (Bärbel Helfrich, Brigitte Hammel, Marita Silvery, Anneliese Vollmer), hilflos die überforderte himmlische Poststelle mit Christkind (Sibylla Lisiecki) und Nikoletta (Lucia Ruppert), sowie arrogant und dominant die Teufeline (Monika Jakob). Alles wurde im „OFF“ überwacht und stimmlich begleitet vom lieben Gott (Valentin Ruppert), der natürlich dafür sorgte, dass Teufeline schlussendlich doch nicht im Himmel triumphieren durfte.

Ebenfalls einen starken Auftritt bot die erst 12-jährige Alicia Koch, die erstmalig in der Bütt mit ihrem Vortrag „Für so was bist Du viel zu klein“ total cool agierte und sich als Nachwuchstalent empfahl. Abgeklärt ein „Urgestein“ der CeVau-Fasnacht, Kornelia Grünwedel, die gerne Prinzessin sein wollte, aber kein lebender Prinz ihren gehobenen Ansprüchen genügte und auch Tanja Koch, die ihren eigenen Mann schlecht aussehen ließ mit „Mein Mann, der ist ein Supertalent, Heimwerker mit Köpfchen und zwei linke Händ“. Zwei Urlauber (Lucia und Valentin Ruppert) schilderten ihren gemeinsamen Urlaub, jeder aus seinem eigenen Blickwinkel, unterschiedlicher hätte das Ergebnis nicht sein können, die Männer von Bass und Tenor huldigten ihrer Dirigentin, begleitet von Lucia Ruppert an der Quetschkommode mit dem Sängerbeitrag „Ein Lied für Babs“ nach der Melodie des Hobelliedes und Otmar Lisiecki outete sich in der Bütt als „übel duftender Knoblauchliebhaber“.

Ergänzend zu den Bühnenvorträgen gab es unterhaltsame Kurzbeiträge mit gespielten Witzen „Politik aus der Sicht eines 10jährigen“ (Valentin Ruppert, David Jakob) oder „Der Kunde ist König“ (Monika Jakob, Lucia und Valentin Ruppert) und kleine Geschichten „Beim Gynäkologen“ (Monika Jakob) und „Schwarzer Adler“ (Tanja Koch). Alle Beiträge wurden mit großem Applaus bedacht, ab und zu stiegen sogar „Raketen“ in den Narrenhimmel.

Die Musik war „live“ (Christian Eichler) und kam bei den tanzbegeisterten Narren sehr gut an, Otmar Lisiecki moderierte den Abend routiniert und führte locker durchs Programm, die Bar war stets gut besucht und das Cateringteam sorgte für beste Verpflegung. Also wieder einmal ein wunderschöner Fasnachtsabend mit prima Stimmung. Auf ein Neues 2011!

Pressebericht in den BNN / 04.02.2010

Im Pfarrhaus war der Teufel los

Cäcilienfeiern sind Höhepunkte des Vereinsjahres

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Seinen guten Riecher bewies erneut der Leiter und Regisseur der Theatergruppe des Cäcilienvereins Valentin Ruppert bei der Auswahl des Lustspiels „Dem Himmel sei Dank“ von Bernd Gombold. Im Pfarrhaus ging es nämlich gewaltig rund: Glückspiel mit gezinkten Karten, Schwarzbrennerei, unerlaubte Zimmervermietung und mitten drin im Chaos der bedauernswerte Pfarrer (Wolfgang Müller) mit seiner resoluten Haushälterin (Heike Traunfelder) und dem Messnerehepaar (Beate Meier und Alexander Mergl), sie schlagkräftig, er stark alkoholgefährdet und zudem arbeitsscheu. Dann gab es noch die berechnende Pfarrgemeindratsvorsitzende (Monika Jakob) und die von ihrem Geld abhängige Nichte (Karin Traunfelder) mit raffiniertem Freund (Jan Kühner), einen Wühlmausexperten (Clemens Meier), eine sich ständig schämende Handarbeitslehrerin (Tina Fortenbacher), die burschikose Aerobiclehrerin (Catrin Simon), einen schüchternen Heiratswilligen (Jochen Schlegelmilch) und letztendlich den menschelnden und nur zu Beginn strengen Domkapitular (Valentin Ruppert), der die seltsamen Vorgänge im Pfarrhaus untersuchen und abstellen sollte. Um es kurz zu machen: der Pfarrer wurde nicht – wie befürchtet – nach Wöschbach versetzt, die dunklen Machenschaften im Pfarrhaus ebenfalls nicht abgestellt und die begeisterten Zuschauer spendeten den zwölf Schauspielern dankbaren und herzlichen Applaus im zweimal „ausverkauften“ Martinussaal.

Begonnen hatte der Abend unter der musikalischen Leitung von Barbara Grom mit einem schönen Vortrag des Jungen Chores aus dem Jazz-Kanon „Hallo Django“ von Uli Führe. Die Vorsitzende Monika Jakob begrüßte und ehrte mit Pfarrer Karlheinz Speckert verdiente Mitglieder und auch die traditionelle Tombola fand großen Anklang.

Das Motto des Abends „Erd und Himmel sollen singen“ zog sich wie ein roter Faden auch durch die Gesangsbeiträge des Kirchenchores. Im geistlichen Liedteil überzeugte der Chor mit seinen 50 Sängerinnen und Sängern mit dem kraftvollen Lobgesang „Nun tragt in alle Lande weit“, anschließend mit dem getragenen Psalm 23, „Der Herr ist mein Hirt“ und schließlich mit „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“, entnommen aus dem Rockoratorium „Daniel“. Zu Beginn des weltlichen Liedteils präsentierte der Chor das bekannte „Hobellied“ aus dem Alt-Wiener Zaubermärchen „Der Verschwender“, danach folgte „Es vergeht kein Tag“ von Max Orrel und zum Schluss glänzten der Chor unter der Leitung des Vizedirigenten Michael Paul, am Klavier perfekt begleitet von Frau Grom, mit dem turbulenten vertonten Gedicht „Fünfmalhundertausend Teufel“ von Eduard Maria Oettinger, bekannter als „Champagner“.

Ehrungen beim Cäcilienverein Jöhlingen: Im Rahmen der Cäcilienfeier des Kirchenchors Jöhlingen wurden für 70 Jahre aktives Singen im Alt von Präses Pfarrer Karlheinz Speckert und der Vorsitzenden des Vereins Monika Jakob geehrt Frau Maria Dehm und Frau Waltraud Eisler. Beide erhielten ein Dankesschreiben des Cäcilienverbandes Freiburg und einen Blumenstrauß. Ebenfalls geehrt und bedankt für 40 Jahre passive Mitgliedschaft im Verein wurden mit Urkunde und Blumenstrauß Frau Marianne Bickel, Frau Helga Sprißler und Frau Gudrun Güntert.

Pressebericht in den BNN / 27.11.2009

Neuorganisation und Vorstandswechsel

Cäcilienverein Jöhlingen schaut optimistisch in die Zukunft

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Ein wichtiges Ergebnis der Generalversammlung war, dass der Cäcilienverein Jöhlingen mit einem Vorstand und mit runderneuerter und verjüngter Verwaltung zuversichtlich in die nächsten Jahre geht. Der Verein mit derzeit 245 Mitgliedern, davon 61 Sängerinnen und Sängern im Kirchenchor und 14 Mädchen im Jungen Chor, wurde im letzten Jahr unter der Moderation von Otmar Lisiecki und Michael Paul umstrukturiert und den personellen Rahmenbedingungen im Verein angepasst. Beschlossen wurde die Gründung der drei Abteilungen Kirchenchor, Junger Chor und Theater, der Verein wird künftig von einem Gesamtvorstand gesteuert, dessen Stellvertretung bei Bedarf die Abteilungsleiter übernehmen. Alle Aufgaben innerhalb der einzelnen Abteilungen und im Gesamtverein werden von Teams erledigt. Der Probelauf in den letzten sechs Monaten war recht erfolgreich, so dass die 60 anwesenden Mitglieder der Generalversammlung diese Neuorganisation mit der entsprechend angepassten Satzung ohne Gegenstimme verabschiedeten.

Die 1. Vorsitzende Theresia Butzke, die rechtzeitig ihren Rückzug bekannt gab, ursprünglich angetreten als „Vorsitzende des Übergangs“, führte den Verein seit 2001 sehr erfolgreich und mit großem persönlichem Einsatz. Während ihrer achtjährigen Amtszeit, die geprägt war von großer Harmonie im Verein, gab es neben vielen sehr gelungenen Veranstaltungen auch zahlreiche Neuerungen und Veränderungen. So wurden unter ihrer Regie erstmals Singwochenenden auswärts in Form von Familienausflügen durchgeführt, ein Förderverein gegründet und ein Nachwuchschor aufgebaut, ein Stimmbildungsseminar abgehalten und ein Dirigentenwechsel von Andreas Sekulla zu Barbara Grom ohne Reibungsverlust vollzogen. In den letzten Jahren konnte sie 15 neue Sängerinnen und Sänger begrüßen, „das sei sehr erfreulich“. Auch der Vereinskassier Peter Butzke, der die Kasse 22 Jahre führte, stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl. Die Kassenprüfer Sibylla Lisiecki und Heike Traunfelder bescheinigten ihm eine transparente und einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung des Vorstands und der Verwaltung erfolgte einstimmig.

Zur Nachfolgerin als Gesamtvorstand wurde Monika Jakob ebenfalls einstimmig und mit großem Beifall gewählt. Sie brachte zum Ausdruck, dass es nicht leicht sein würde, in die „übergroßen Fußstapfen“ von Frau Butzke zu treten. Sie selbst habe vor, einen anderen Führungsstil zu pflegen und bat um Ehrlichkeit im Umgang miteinander. Sie selbst stünde als Ansprechpartner „für jeden und jederzeit“ zur Verfügung.

Die Wahl der Verwaltungsmitglieder, der Abteilungs- und Teamverantwortlichen erfolgte einstimmig. Zu Abteilungsleitern gewählt wurden Monika Jakob (Kirchenchor), Tanja Koch (Junger Chor) und Valentin Ruppert (Theater), als Teamverantwortliche für den Gesamtverein Evi Bofinger und Marita Silvery (Vereinskasse), Richard Neller und Werner Schorb (Öffentlichkeitsarbeit), Ilona Pfeiffer (Schrift- und Protokollführung), Otmar Lisiecki und Ilona Pfeiffer (Pressearbeit), sowie Ingrid Bouveret (Catering). In den Teams der Abteilungen engagieren sich künftig außerdem eigenverantwortlich Peter und Resi Butzke Constanze und Bärbel Helfrich, Patrizia und Walter Hess, Tanja Koch, Sieglinde Kreuzinger, Otmar und Sibylla Lisiecki, Beate Maier, Maria Maier, Hannelore Meizinger, Michael Paul, Valentin Ruppert, Inge Schuster und Heike Traunfelder. Präses des Vereins bleibt Pfarrer Karlheinz Speckert, die Dirigentin der Chöre seit Dezember 2008 ist Barbara Grom. Aus der Verwaltung ausgeschieden sind Sonja Hartmann (Beirat Sopran) und Alfred Daum (Beirat Tenor).

Präses Pfarrer Karlheinz Speckert dankte dem scheidenden Vorstand Frau Butzke für die geleistete Arbeit, wünschte dem neuen Vorstand Frau Jakob viel Glück und lobte die Zusammenarbeit mit der Dirigentin Frau Grom. Er dankte auch der bisherigen Verwaltung sowie dem Kirchenchor für die schöne Gestaltung der Gottesdienste und zeigte sich überzeugt, dass die neue Mannschaft mit Begeisterung in eine neue Zeit gehen würde.

Pressebericht in den BNN / 24.03.2009

Von Nonnen und Flugzeugen

Fasnacht beim Kirchenchor Jöhlingen

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Bei der Fasnachtsnacht des CV Jöhlingen im Martinussaal haben auch in diesem Jahr die Damen des Kirchenchors wieder eine tolle Show mit Musik auf die Bühne gebracht. Das närrische Publikum durfte teilhaben an einer ansonsten streng geheimen Konventssitzung der „ehrwürdigen Schwestern des schuhlosen Klosters Frau Melissengeist aus Walzbachtal. „Unheilige Stürme“ tobten hinter den Klostermauern, als die sieben Nonnen sich mit ihren Träumen und Sehnsüchten und ihren allzu weltlichen Regungen der Merkwürdigen Mutter Oberin offenbarten und gestanden, dass sie zumindest zeitweise dem Klosterleben entfleuchen wollten. Nur die entsetzte Merkwürdige Mutter versuchte sich den lustvollen Gedanken ihrer Mitschwestern entgegen zu stemmen, scheiterte letztendlich aber kläglich.

Gestartet wurde am letzten Samstag pünktlich um 19:59 Uhr, Der Moderator des Abends Otmar Lisiecki führte locker durchs Programm, streute kleine Anekdoten und zu den Vorträgen passende Witze ein und musste sich nur selten per „Schelle“ bei den Narren Gehör verschaffen. Das närrische Volk des CeVau war von Anfang an gut drauf, die KJG hatte sogleich die Bar besetzt, wo ein männliches Engelchen und ein weibliches Teufelchen u. a. „grüne Frösche“ und „gelb gefärbten“ Likör ausschenkten.

Bas Bühnenprogramm litt ein klein wenig unter den grippebedingten Absagen einiger Akteure, trotzdem wurde den bestens gelaunten Besuchern bis 23:30 Uhr ein vielseitiges Programm geboten. So bewarb sich Monika Jakob als Frauenbeauftragte beim CV, Beate Maier und Valentin Ruppert schwelgten als „Zwei Alte auf der Parkbank in Jugenderinnerungen und „Zwei Putzfrauen“ vom befreundeten Kirchenchor St. Michael aus Weingarten nahmen sich in einem musikalischen Sketch selbst auf die Schippe.

Auch in diesem Jahr stieg Kornelia Grünwedel in die Bütt und erzählte haarsträubende Geschichten über „Dritte Zähne“, zwei „Nonnen“, Tanja Koch und Ilona Pfeiffer als Schwester Logica und Schwester Mathematica, erklärten in einem gespielten Witz, dass eine Nonne mit gerafftem Rock schneller laufen kann als ein Sittenstrolch mit herunter gelassenen Hose.

Mit Unterstützung beim Refrain durch das Saalpublikum zur Melodie „Ja so warn` s, ja so warn` s die alten Rittersleut“ hatte Vorsänger Otmar Lisiecki neue Texte, natürlich bezogen auf den Kirchenchor und einzelne Sängerinnen und Sänger, verfasst und a Capella vorgetragen und als letzten Beitrag des Abends präsentierte Valentin Ruppert einen Flugzeugsketch, wo 12 unfreiwillige Freiwillige aus dem Publikum als Stewardessen, Flugpolizei oder Funker spielten und das restliche Publikum als Flugzeugpassagiere agieren musste. Hier durfte auch die neue Chorleiterin Frau Barbara Grom ihr schauspielerisches Talent als Flugkapitän zeigen.

Der Fasnachtsabend des CV war wie immer sehr harmonisch, die Stimmung gut, und eines ist schon heute klar: „Wir freuen uns schon auf die Fasnachtsnacht 2010“. Helau!

Pressebericht in den BNN / 11.02.2009

Ehrungen bei der Cäcilienfeier

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Vor dem festlichen Adventskonzert des Cäcilienvereins Jöhlingen ehrte der Pfarrer der Gemeinde St. Martin Präses Karl-Heinz Speckert verdiente Mitglieder. Für 60-jähriges aktives Engagement und Treue zum Verein wurden die aktiven Sängerinnen und Sänger Ehepaar Luise und Alfred Daum, Lioba Winteroll und Elisabeth Wolf geehrt, für 25 Jahre Aktivität im Tenor der Vizedirigent des Vereins und Organist der Pfarrkirche, Michael Paul. Pfarrer Speckert und die 1. Vorsitzende Theresia Butzke überreichten Urkunden von Cäcilienverband und Verein, ein persönliches Schreiben vom Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch und einen Blumenstrauß. Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein mit einem Blumenstrauß bedankt wurden Maria Brandt und Karin Kammerl.

Pressebericht in den BNN / 13.12.2008

Eine musikalische Weltreise mit Weihnachtsliedern

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Am Nikolaussamstagnachmittag begab sich der junge Chor des Cäcilienvereins auf eine musikalische Weltreise und stellte Weihnachtslieder und Bräuche aus acht Ländern vor. Der Martinussaal war fast voll und die vielen Kinder mit ihren Eltern oder Oma und Opa lauschten gespannt den Liedern aus Russland, China, Chile, Australien, England, Schweden, Deutschland und den USA. Dazu gab es liebevoll einstudierte Spielszenen, eine wirklich sehr gelungene Mischung aus Theaterspiel und Gesang. Einstudiert wurde das Musical von Tanja Koch und Andreas Sekulla, der aber wegen Krankheit am Aufführungstag ausfiel und von Frau Barbara Grom am Klavier hervorragend vertreten wurde. Auch Nikolaus Valentinus Ruppertus wurde im letzten Akt von zwei Rentieren im Schlitten auf die Bühne gezogen und beschenkte die Kinder des jungen Chores und auch alle Kinder im Saal.

Pressebericht in den BNN / 13.12.2008

Festliche Stimmung beim Adventskonzert in der Kirche St. Martin

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Die Pfarrkirche St. Martin war in vollständige Dunkelheit gehüllt, als die Mädchen des jungen Chores mit Kerzen in den Händen in die Kirche einzogen, dort den Adventskranz entzündeten und so eine sehr feierliche und zugleich andächtige Stimmung in den Kirchenraum zauberten. Mit „Wir sagen euch an den lieben Advent“ eröffneten die Kinder das festliche Adventskonzert in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche. Die Vorsitzende des Cäcilienvereins Frau Theresia Butzke hatte die Kirchenbesucher zuvor begrüßt und auf den Abend eingestimmt.

Das Konzert wurde eröffnet mit Ausschnitten aus dem Gloria in D-Dur, RV 589, von Antonio Vivaldi. Dabei harmonierten Dirigent Andreas Sekulla, der Jöhlinger Kirchenchor, die Gesangsolisten Mirjam Bauer und Sandra Fromme sowie das Mittelstufenkammerorchester des Melanchthon-Gymnasiums aus Bretten trotz nur kurzer gemeinsamer Probenarbeit. Der Chor mit seinen 50 Sängerinnen und Sängern überzeugte mit dem festlichen „Gloria in excelsis“ oder dem geräumigen „Qui tollis peccata mundi“, die beiden Solistinnen glänzten beim schwebenden „Laudamus te“, erneut Sopranistin Mirjam Bauer mit dem bezaubernden „ Domine Deus“ und Altistin Sandra Fromme beim entschlossenen „Qui sedes“, hervorragend begleitet von der „kleinen Besetzung“ des Orchesters.

Präzise und akzentuiert trug Marie Schneider, unterstützt vom Kammerorchester Antonio Vivaldis „Allegro“ aus dem Cellokonzert in G-Dur vor. Dezent und mit viel Gefühl an der Orgel Philipp Lingenfelser, der die 12 Mädchen des jungen Chores, die bei ihrem ersten Auftritt überhaupt mutig und freudig sangen, bei „Gott dein guter Segen“ von Detlev Jöcker, begleitete. Aufgelockert wurden die musikalischen Beiträge durch zur Adventszeit passende Gedichtvorträge von Constanze Helfrich, Cora Maier und Karin Traunfelder.

Weiter ging es mit „Tochter Zion, freue dich“ aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Judas Maccabaeus“. Der Jöhlinger Tenorsolist Stefan Keller interpretierte ausdrucksstark die erste Strophe, dann stieg der Chor stimmgewaltig mit ein.

Höhepunkt des Konzertes die Pastoralmesse in F von Ignaz Reimann, die besonders in der Weihnachtszeit gerne gesungen wird. Sie wurde frisch und lebendig vorgetragen, der ständige Wechselgesang von Chor und Solisten erforderte höchste Aufmerksamkeit für alle Beteiligte. Die Solisten Mirjam Bauer, Sandra Fromme und Stefan Keller konnten erneut überzeugen, verstärkt wurden sie von Bass Yuguang Lin. Auch der Chor war jederzeit präsent, je nach Anforderung mal dynamisch wuchtig, dann wieder zurückhaltend, bedächtig. Der Konzertabend wurde von allen Mitwirkenden gemeinsam mit dem feierlich-ruhigen, sehr gefühlvollen „Veni Jesu amor mi“ von Luigi Cherubini, einem auch von Beethoven sehr bewunderten Komponisten, beschlossen.

Der starke und herzliche Beifall des Konzertpublikums zeigte, dass Programm und Ausführung gut gefallen hatten. Präses Pfarrer Karl-Heinz Speckert verabschiedete nach dem Konzert den Dirigenten Andreas Sekulla, der bei seinem letzten Konzert große Freude und Gelassenheit ausstrahlte, und er dankte ihm sehr herzlich für dessen hervorragende Arbeit beim Cäcilienverein in den letzten acht Jahren. Feierlich beendet wurde das Konzert mit der Zugabe von „Tolite Hostias“ aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns.

Pressebericht in den BNN / 05.12.2008

Der Taktstock wechselt beim Cäcilienfeier

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Nach acht Jahren überaus erfolgreicher Tätigkeit verlässt Andreas Sekulla aus persönlichen Gründen das Dirigentenpult beim Cäcilienverein Jöhlingen. In Ihrer Laudatio sagte die 1. Vorsitzende Theresia Butzke: „Herr Sekulla war dem Verein ein jederzeit zuverlässiger kompetenter musikalischer Leiter und beim Chor wegen seiner ausgeglichenen Art und Freundlichkeit sehr beliebt.“ Unter der Leitung von Herrn Sekulla gab der Chor neben vielen Auftritten in Gottesdiensten in der Pfarrkirche St. Martin seit 2001 vier Adventskonzerte und er führte als musikalischer Gesamtleiter durch den Festlichen Abend anlässlich des 100. Vereinsgeburtstages. Herr Sekulla wurde nach dem Adventskonzert in der Pfarrkirche St. Martin von Präses Pfarrer Karl-Heinz Speckert sehr herzlich bedankt und mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein offiziell verabschiedet. Seine Nachfolgerin am Dirigentenpult ist Frau Barbara Grom aus Bretten.

Pressebericht im Kurier / 04.12.2008

Fasnacht beim Cäcilienverein Jöhlingen

Frauenträume – und was Männer daraus gemacht haben

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – -Endlich wissen Männer, dass Frauenträume bereits in jungen Jahren anfangen und eigentlich nie enden. Acht aktive Damen des Chores brachten beim Fasnachtsabend des CeVau einen sehr gelungenen Auftritt im Martinussaal auf die Bühne, einen Mix aus Text und Musik, bei dem die Männerwelt nicht besonders gut weg kam. So hatten die acht Playback singenden Damen alle ihre Träume. Uschi als Teenager bereits mit 17, Anneliese wollte schon immer einen Cowboy als Mann, Marita und Brigitte (als Mann) heirateten „Ganz in weiß…“ und alle zusammen nahmen die Männer mit „Männer“ aufs Korn. Ilona als Hausfrau machte das bisschen Haushalt ganz alleine, Sibylla war noch niemals in New York, Lucia (ebenfalls als Mann) ging in die Kneipe, während Bärbel mit einem Krimi ins Bett ging. Am Schluss hatten alle acht Damen mit Männern nichts mehr am Hut, buchten gemeinsam eine Weltreise und wollten nur noch das machen, was Ihnen gefällt. Ein schöner Beitrag.

Fast alle Narren waren kostümiert und so bot sich ein farbenprächtiges und fröhliches Bild, passend zu dem sehr schönen Abend. DJ Uwe sorgte für gute Tanzmusik, Peter Butzke führte als Dienstmann souverän durchs Programm und auch in der Bütt war einiges geboten.

Monika Jakob und Beate Maier als „Champs“ nahmen humorig vereinsinterne Kapriolen auf` s Korn, Mitleid haben konnte man mit Conny Grünwedel als „spätes Mädchen“, Valentin Ruppert als „frustrierter Ehemann“ ließ gewaltig Dampf ab und Roswitha Weber glossierte mit Wortwitz das abgelaufene Vereinsjahr. Ein Mann mit Zukunft: Jan Kühner alias Klaus Häberle, er erzählte mit gutem Minenspiel und verstellter Stimme Witze, Otmar Lisiecki als „geplagter Nichtraucher“ sprach sich entschieden gegen Zigarettenqualm in seinem Haus aus, Theresia und Peter Butzke fanden ihr Glück in der „Nostalgiebewegung“ und in seinem zweiten Vortrag berichtete Valentin Ruppert von einem ganz dunklen Punkt aus seinem Leben: seinem Haarausfall und – dass man einem Hund viel mehr vertrauen könnte als einer Frau.

Die Beiträge der Aktiven des Cäcilienvereins wurden mit viel Applaus bedacht. Insgesamt ein „runder“ und harmonischer Abend, bei dem fast alle irgendwann auch die Bar besuchten, die von einem finsteren Ganovenpärchen aus Havanna (Beate und Uwe) betrieben wurde, die allerdings keinen Rum an den Mann und die Frau brachten, sondern „Liobas“ hervorragenden Eierlikör.

Pressebericht in den BNN / 19.01.2008

Ehrungen bei der Cäcilienfeier

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Für 50-jähriges ununterbrochenes Engagement im Verein wurden im Rahmen der Cäcilienfeier des kath. Kirchenchores von Präses Pfarrer Karl-Heinz Speckert die Aktiven Marlies Lotz und Kuno Neller geehrt.

Frau Lotz stand in jungen Jahren in der Theatergruppe des Vereins auf der Bühne und ist bis heute eine verlässliche und tragende Stütze im Alt. Die erste Vorsitzende Theresia Butzke bezeichnete Kuno Neller als ein „Urgestein“ des Kirchenchores. Kuno Neller ist sehr guter Sänger im Bass, hat früher ebenfalls Theater gespielt, war fünf Jahre Schriftführer, 10 Jahre erster Vorsitzender des Vereins und insgesamt 45 Jahre im Verwaltungsrat. Die Geehrten erhielten einen schönen Präsentkorb, Ehrenurkunden von Cäcilienverband und Verein sowie ein persönliches Schreiben vom Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch.

Nach 40-jähriger passiver Mitgliedschaft wurden zudem geehrt und zu Ehrenmitgliedern ernannt Marietta Wipfler, Leonie Schwarz und Renate Milbich, die zudem über 20 Jahre aktiv im Chor gesungen hat und auch im Verwaltungsrat mitwirkte.

von links: Vorsitzende T. Butzke, M. Lotz, K. Neller, Präses Pfr. K.-H. Speckert (Foto: Lisiecki)

Pressebericht in den BNN / 28.11.2007

Kath. Kirchenchor gestaltete Cäcilienfeier

Musikalische Darbietungen und Theaterstück

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Der Cäcilienverein hatte zu seiner Jahresfeier am vergangenen Wochenende in den Martinussaal geladen und bereitete seinen Gästen vier abwechslungsreiche Stunden.

Der Kirchenchor eröffnete unter der musikalischen Leitung von Andreas Sekulla den geistlichen Chorteil des sehr gelungenen Abends mit W. A. Mozarts Kirchenklassiker „Großer Gott, wir loben Dich“, gefolgt vom vierstimmigen Kanon, „Prais God von Thomas Tallis und dem andachtsvollen italienischen Prozessionslied aus dem 15. Jh. „Alta Trinita beata“. Im weltlichen Chorteil wurden deutsche Volkslieder dargeboten, die, wie auch der kräftige Beifall des Publikums zeigte, wieder „in“ sind. Der Chor sang die Volksweise „Die Mühle im Schwarzwäldertal“, Text und Chorsatz von G. Krämer (Forbach), das romantische Lied „In einem kühlen Grunde“, Text Josef von Eichendorff, Chorsatz von Friedrich Silcher, das nach einer Weise von J.A.P. Schulz vertonte Abendgedicht von Matthias Claudius „Der Mond ist aufgegangen“ und zum Abschluss nach einer Melodie von Carl Friedrich Zöllner das fröhliche „Das Wandern ist des Müllers Lust“.

Einen Glanzpunkt setzte die Sopranistin Mirjam Bauer mit W. A. Mozarts Weise „Komm lieber Mai“ und Johannes Brahms „Guten Abend, gute Nacht“, am Klavier gefühlvoll begleitet vom Konzertpianisten Thomas Turek.

Die erste Vorsitzende Theresia Butzke gab in ihrer Ansprache einen kurzen Abriss über die Aktivitäten der beiden Chöre, der Theaterspielergruppe und des Fördervereins und ihrer Freude Ausdruck, dass immer wieder jüngere Sängerinnen und Sänger zum Chor stoßen und so neue Impulse geben und positive Signale setzen für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins. Dann erfolgte ein gewaltiger Angriff auf das Zwerchfell der Besucher im Saal. Der Leiter der Theatergruppe Valentin Ruppert hatte den Dörflichen Schwank „Die Gedächtnislücke“ von Bernd Gombold mit neun weiteren Vollblutkomödianten auf die Bühne gebracht. Von allen Akteuren großartig gespielt, sorgten die sich ständig kreuzenden Handlungsstränge des gut 2-stündigen Schwankes für reichlich Verwirrung, Spannung und insbesondere viel Gelächter beim Publikum. „Die Gedächtnislücke“ wird – entgegen ihrem Titel – den Zuschauern noch lange in guter Erinnerung bleiben.

von links: W. Müller, B. Maier, C. Simon, J. Schlegelmilch, T. Fortenbacher, M. Jakob, V. Ruppert, A. Mergl, J. Kühner, H. Traunfelder (Foto: Lisiecki)

Pressebericht in den BNN / 27.11.2007

Kinder zeigen Eifer und Freude

Kirchenchor-Dirigent Andreas Sekulla gründet Nachwuchschor

Walzbachtal-Jöhlingen (lis) – In enger Zusammenarbeit mit Pfarrer Karlheinz Speckert und der Vorsitzenden des Cäcilienverein s Frau Theresia Butzke hat der Dirigent des kath. Kirchenchores Andreas Sekulla unter dem Dach von St. Martin in Jöhlingen einen Kinder- und Jugendchor ins Leben gerufen.

Vielen Kirchenchören fehlen junge Sängerinnen und Sänger, so dass sich nicht wenige Chöre in ihrer Existenz bedroht sehen. Vorstände und Chorleiter der Kirchenchöre im Dekanat Bruchsal haben daher gemeinsam das Ziel, bereits ab dem Kindergartenalter junge Sängerinnen und Sänger zum Chorsingen heranzuführen, um so auch ein Zeichen zu setzen, für ein positives Image der Kirchenmusik.

Herr Sekulla möchte bei den Kindern ab sechs Jahren Freude am Singen in einer Gemeinschaft wecken und dazu beitragen, dass Kinder durch Lieder nicht nur singend Glauben und Gemeindeleben erfahren, sondern auch richtiges Sozialverhalten, Rücksicht und Verantwortung in der kindlichen Gemeinschaft. Die Kinder werden spielerisch mit Stimmbildung, Gehörschulung und Interpretation vertraut gemacht, Singspiele und Rhythmusübungen werden das Programm ergänzen.

Seit sechs Wochen existiert nun der junge Chor und Herr Sekulla lobt den Eifer und die Freude, die bei den 13 Mädchen und Buben spürbar ist. Gemeinsame Aktivitäten wie kleine Ausflüge, Spiele, Theater- oder Kinobesuche, gemeinsames Kochen oder auch nur ein Eis essen, sind geplant und werden zur Integration der Kinder in die Chorgemeinschaft beitragen. Geprobt wird, außer in den Schulferien, jeden Donnerstag um 17 Uhr im Martinussaal neben der Pfarrkirche. Weitere Nachwuchssängerinnen und -sänger sind herzlich willkommen. Der erste Auftritt des Kinder- und Jugendchores wird im Familiengottesdienst am 15.7. in der Kirche St. Martin sein und dann im Oktober in Zeutern beim Dekanatschortag.

Pressebericht in den BNN / 25.06.2007

Festlicher Abend beim Cäcilienverein Jöhlingen

Füllt mit Schalle jubelnd die Halle…

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) Ein großartiger Erfolg war der „Festliche Abend“ in der Jahnhalle, den der Cäcilienverein Jöhlingen zum Abschluss seiner 100-Jahr Feier am vergangenen Samstag seinen Festgästen bot. Die „musikalischen Macher“ Andreas Sekulla, Michael Paul und Theresia Butzke hatten ein ausgewogenes musikalisches Festpaket geschnürt, einen bunten Reigen von Melodien aus Klassik und Romantik, Musik aus weltbekannten Opern und geistlicher Chormusik.

Das Kammerorchester Ötigheim unter der Leitung von Alfons Rieger eröffnete mit Händels „Feuerwerkmusik“ den Festabend. Mit Christoph Willibald Glucks Festgesang und Hymnus „Füllt die Halle jubelnd mit Schalle“ aus der Oper „Iphigenie in Aulis“ und Joseph Haydns Motette „Du bist’ s, dem Ruhm und Ehre gebühret“ präsentierte sich zum Jubiläum der Gastgeber unter der Leitung ihres Dirigenten und musikalischen Gesamtleiters Andreas Sekulla.

Die Vorsitzende des Cäcilienverein s Theresia Butzke begrüßte die Fest- und Ehrengäste und gab einen kurzen Rückblick auf das Festjahr. Weitere Gruß- und Dankesworte überbrachten Bürgermeister Karl-Heinz Burgey und der Vorsitzende der Ortsvereine Gerhard Spitz. Moderiert wurde der Abend vom Aktiven Michael Paul, der locker und erfrischend kleine Anekdoten zum Besten gab und Hintergrund info rmationen zu den einzelnen Musikstücken einstreute.

Aus Gaetano Donizettis Oper „Der Liebestrank“ sang Tenor Stefan Keller Nemorinos Romanze „Una furtiva lagrima“ und zum musikalischen Abschluss des ersten Programmteiles erschallte der mächtige Chor „Die Himmel erzählen …“ aus Josef Haydns Oratorium „Die Schöpfung“, komponiert für drei Gesangssolisten (Mirjam Bauer, Sopran, Stefan Keller, Tenor und Yuguang Lin, Bass), vierstimmigen Chor (Kirchenchöre Bretten und Jöhlingen) und ein großes spätklassisches Orchester (Kammerorchester Ötigheim und Bläser der Feuerwehrkapelle Jöhlingen).

Bläser der Feuerwehrkapelle Jöhlingen unter ihrem Dirigenten Werner Jock eröffneten mit dem Marsch nach Motiven aus der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ den zweiten Teil des festlichen Konzertabends. Mit dem „Pilgerchor“ aus Richard Wagners „Tannhäuser“ stand der Cäcilienverein anschließend wieder selbst auf der Bühne, bevor Sopranistin Mirjam Bauer mit der wunderschönen Arie „O hätt’ ich Jubals Harf“ aus Händels Oratorium „Josua“ das Publikum bannte. Sie wurde, wie auch im folgenden Duett, dezent und akzentuiert am Piano begleitet vom Thomas Turek. Mit „Reich mir die Hand, mein Leben“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“, einem der schönsten Liebes-Duette der Opernliteratur überhaupt, sangen sich Mirjam Bauer und Stefan Keller über die Ohren in die Herzen des festlich gestimmten Publikums.

Höhepunkt des Abends für den Cäcilienverein Jöhlingen waren natürlich die Verleihung der Zelterplakette und der Palestrinamedaille an den Chor. Für 100 Jahre „besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes“ wurde der Vorsitzenden Theresia Butzke im Auftrag des Bundespräsidenten durch den ersten Landesbeamten des Landkreises Karlsruhe Ralph Schlusche die Zelterplakette überreicht. Pfarrer Hans Dittmann übergab anschließend für den Diözesan-Cäcilienverband der Erzdiözese Freiburg dem Dirigenten des kath. Kirchenchores Andreas Sekulla und Frau Butzke die Palestrinamedaille für 100 Jahre „Wirken des Chores im Dienste der Kirchenmusik.“

Als der kath. Kirchenchor Weingarten unter der Leitung von Monika Schindele stimmlich sehr ausgewogen „Das ist der Tag“ von G. M. Alt zu Gehör brachte, neigte sich der Abend seinem Ende zu. Nach zweieinhalb Stunden kurzweiliger Unterhaltung endete der „Festliche Abend“ und damit auch das Jubiläumsjahr des Vereins mit Henry Purcells „Trumpet Voluntary“ (Lobt den Herrn der Welt), vorgetragen von 130 Sängerinnen und Sängern der Kirchenchöre aus Bretten, Obergrombach, Weingarten und Jöhlingen, den Gesangssolisten und den Bläsern der Feuerwehrkapelle.

Pressebericht in den BNN / 22.11.2006

Schuberts „Deutsche Messe“ in der Pfarrkirche St. Martin

Zuhörer in Bann gezogen

Walzbachtal-Jöhlingen (vm) Den Besuchern des Hochamtes in der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Jöhlingen wurde ein besonderer Leckerbissen geboten. Streicher der Jugendmusikschule Bretten, ein junges Ensemble des Blasorchesters der Feuerwehrkapelle Jöhlingen und der katholische Kirchenchor Jöhlingen gestalteten anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Cäcilienvereins Jöhlingen gemeinsam die Heilige Messe mit und führten Franz Schuberts Deutsche Messe „Wohin soll ich mich wenden“ auf.

Im Bewusstsein, dass die „Deutsche“ nicht einfach aufzuführen ist, nahmen weder Chor noch Orchester in Jöhlingen das Werk Schuberts auf die leichte Schulter. Fachleiterin Anna-Barbara Mayerle aus Pfinztal-Berghausen studierte mit zwölf jungen Streichern der Jugendmusikschule Bretten Schuberts Werk ein, ihr Mann Werner unterstützte als Violinist. Ebenfalls sehr jung war ein Bläserensemble der Feuerwehrkapelle Jöhlingen unter der Leitung von Michael Paul, das das Orchester aus über 20 Musikern komplettierte.

Hinter den Musikern standen fast 60 Sängerinnen und Sänger des Jöhlinger Kirchenchores und so erfüllte ein kraftvoller und sehr disziplinierter Klangkörper den Kirchenraum. Bereits vom ersten Stück „Wohin soll ich mich wenden“ die Zuhörer bewegt und erfasst. Mit Klangreinheit, feiner dynamischer Abstufung und deutlicher Textbehandlung wurden Schuberts Gesänge dargeboten. Nahtlos fügten sich die Stücke in den Ablauf der Messe ein. Der Chorleiter des Kirchenchors, Andreas Sekulla, führte wie immer locker und gekonnt den Stab.

Pressebericht in den BNN / 25.10.2006

Schuberts Deutsche Messe „Wohin soll ich mich wenden“ aufgeführt

Ein Leckerbissen zum Kirchweihfest

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) Den Besuchern des Hochamtes am vergangenen Kirchweihsonntag in der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Jöhlingen wurde ein besonderer Leckerbissen geboten. Streicher der Jugendmusikschule Bretten, ein junges Ensemble des Blasorchesters der Feuerwehrkapelle Jöhlingen und der kath. Kirchenchor Jöhlingen gestalteten gemeinsam die hl. Messe mit und führten Franz Schuberts Deutsche Messe „Wohin soll ich mich wenden“ auf.

Anders als die meisten geistlichen Werke der Zeit, verwendet diese Messe die Landessprache „Deutsch“. Schuberts Messe ist musikalisch schlicht aber eingängig und die wohl am häufigsten aufgeführte Komposition des letzten Wiener Klassikers. Die Vertonung der durchaus anspruchsvollen und keineswegs kunstlosen Texte von Johann Philipp Neumann brachte Schubert im letzten Jahr seines kurzen Lebens einen höheren Bekanntheitsgrad, als es seine anderen genialen Großwerke bewirken konnten. Trotz aller Nähe zum „volksliedhaften Ausdruck“, wie es die Musikwissenschaft vorsichtig umschreibt, ist die „Deutsche Messe“ Schuberts ein Kunstwerk ohne Fehl und Tadel und noch dazu eines von hohem Rang. Uneingeschränkt Gültigkeit hat hier der Ausspruch: „Nichts ist so schwierig, wie das Einfache, nichts ist so groß wie das Schlichte – wenn es denn gelingt.“

Im Bewusstsein, dass die „Deutsche“ nicht einfach aufzuführen ist, nahmen weder Chor noch Orchester in Jöhlingen das Werk Schuberts auf die leichte Schulter. Fachleiterin Anna-Barbara Mayerle studierte mit zwölf jungen Streichern der Jugendmusikschule Bretten Schuberts Werk ein, ihr Mann Werner, Konzertmeister bei der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, unterstützte als Violinist. Ebenfalls sehr jung ein Blasensemble der Feuerwehrkapelle Jöhlingen unter der Leitung von Michael Paul, die das Orchester komplettierten.

Gemeinsam mit den Musikern standen 60 Sängerinnen und Sänger des Jöhlinger Kirchenchores im Altarraum und so erfüllte ein kraftvoller und in Anbetracht der kurzen Probezeit auch sehr disziplinierter Klangkörper den Kirchenraum. Bereits mit dem ersten Stück „Wohin soll ich mich wenden“ wurden Beteiligte und Zuhörer gleichsam bewegt und erfasst. Mit Klangreinheit, feiner dynamischer Abstufung und deutlicher Textbehandlung wurden Schuberts Gesänge dargeboten und führten zu einem besonderen Gottesdiensterleben. Nahtlos fügen sich die Stücke in den Ablauf des Gottesdienstes ein. Wer kannte es nicht, das prachtvolle „Ehre sei Gott in der Höhe“ zum Gloria oder die ausdrucksvoll vorgetragene Weise zum Sanctus „Heilig, heilig, heilig ist der Herr“. Zur Kommunion erklang der nur vom Orchester sehr melodisch und akzentuiert vorgetragene 3. Satz aus Schuberts Sinfonie Nr. 5 in B-Dur und auch der Schlussgesang „Herr, du hast mein Fleh’ n vernommen“, war allen Beteiligten gut gelungen.

Die Deutsche Messe konnte man am Sonntag so hören, wie Schubert sie vermutlich gewollt hatte: als Ganzes voluminös, ausdrucksstark und dynamisch. Der Chorleiter des Jöhlinger kath. Kirchenchores Andreas Sekulla führte wie immer locker und gekonnt den Stab und sorgte dafür, dass Streicher und Bläser nicht nur musikalische instrumentale Beigabe waren, sondern mit dem Chor gleichberechtigte Partner, die sich vorzüglich ergänzten und im gleichen Geiste musizierten. Die aufmerksamen Gottesdienstbesucher in der sehr gut gefüllten Kirche St. Martin jedenfalls hatten offensichtlich Freude an der Interpretation von Schuberts „Deutscher Messe“ durch Chor und Orchester und spendeten dankbaren Beifall.

Pressebericht im Kurier / 18.10.2006

Mozarts „Missa brevis in C“ hörte sich gut an

Nach 1989 (Dirigent Bernhard Volk ) und 1996 (Dirigent Edzart Burchards) wirkte der Jöhlinger Kirchenchor in der sehr gut besuchten Pfarrkirche St. Martin beim Hochamt am Ostersonntag erneut aktiv mit und führte zum dritten Mal Mozarts Orgelsolomesse „Missa brevis in C“, KV 259, auf.

Starker und lang anhaltender Beifall der Gläubigen und Besucher bestätigten, dass die Darbietung im Rahmen des Jubiläums-Festgottesdienstes unter der Leitung ihres Dirigenten Andreas Sekulla gelungen war und gefallen hatte. Pfarrer Karlheinz Speckert dankte denn auch dem musikalischen Leiter Herrn Sekulla und allen an der Gestaltung der Messe beteiligten Sängern und Musikern sehr herzlich für die anspruchsvolle Darbietung in seinem Gotteshaus.

Die Gesangssolisten Mirjam Bauer, Sandra Fromme, Stefan Keller und Fritz Krämer überzeugten bei ihren Solopassagen durch präzisen Einsatz, gefühlvollen und ausdrucksstarken Vortrag und feines Zeitgefühl. Das Orchester, fast ausschließlich mit jungen Musikern besetzt – sechs Violinen, Cello, Kontrabass, zwei Tompeten, Oboe, Pauke und Orgel – war stets präsent, dynamisch und erfüllte mit erstaunlicher Klangvielfalt alle Anforderungen.

Andreas Sekulla, jetzt bereits im sechsten Jahr Dirigent des Kirchenchores, führte den Chor in den Proben geduldig zu dieser Reife und wirkte auf alle Ausführenden jederzeit souverän, ruhig und sicher.

Nach dem eigenen Adventskonzert Ende November 2005, dem Konzert in Weingarten im Januar 2006 und weiteren Auftritten an Weihnachten und Karfreitag meisterte der Chor auch diese Aufgabe sehr gut. Nicht ganz selbstverständlich, denn viele Sängerinnen und Sänger studierten die Messe erstmalig ein und sogar „alte Hasen“ und „Häsinnen“ legten bei den Proben bisweilen die Lauscher an (ist ja Ostern!), ob der nicht ganz einfach zu singenden Messe Mozarts. Um so mehr waren nach dem Gottesdienst alle glücklich und zufrieden mit der gezeigten Leistung.

Pressebericht im KURIER

Dynamischer Vortrag bei Orgelsolomesse

Walzbachtal-Jöhlingen (BNN) Der Beifall war stark und bestätigte, dass die Aufführung von Mozarts Orgelsolomesse „Missa Brevis in C“ in der Pfarrkirche St. Martin gefallen hatte. Pfarrer Karlheinz Speckert dankte denn auch dem musikalischen Leiter Herrn Sekulla und allen an der Gestaltung der Messe beteiligten Sängern und Musikern sehr herzlich für die anspruchsvolle Darbietung in seinem Gotteshaus beim Jubiläumsfestgottesdienst zum 100-jährigen Bestehen des Cäcilienvereins Jöhlingen.

Die Gesangssolisten Mirjam Bauer, Sandra Fromme, Stefan Keller und Fritz Krämer überzeugten durch präzisen Einsatz, gefühlvollen und ausdrucksstarken Vortrag und feines Zeitgefühl. Das mit jungen Musikern besetzte Orchester war stets präsent, dynamisch und erfüllte mit erstaunlicher Klangvielfalt alle Anforderungen.

Der Chor meisterte die Aufgabe ebenfalls bravourös und glänzte durch dynamischen Vortrag bei ständigen Tempowechseln.

Pressebericht in den BNN / 20.04.2006

Cäcilienverein Jöhlingen ist vor 100 Jahren gegründet worden

Sänger holten Heizmaterial selbst aus dem Gemeindewald

(Lis) Am 16. Februar 1906 gründen 23 sangesfreudige junge Frauen und Männer den Cäzilien Verein Jöhlingen. Die Aufnahmegebühr für neue Mitglieder beträgt 50 Pfennige und der Kassier für die Beiträge wird noch „Diener“ genannt. Als erster Präses und Vorstand fungiert Pfarrverweser Dussel, Hauptlehrer Kober spielt die Orgel und dirigiert den jungen Chor.

Der Zulauf zum Chor ist groß, denn die wöchentlichen Chorproben bieten den jungen Menschen eine der wenigen Möglichkeiten, dem teilweise sehr strengen Elternhaus zu entfliehen und mit Freunden auch am Abend etwas freie Zeit zu verbringen.

Die erste Abendunterhaltung des Vereins findet im Gasthaus „Zum Kreuz“ statt, der erste Ausflug führt 1908 nach Bad Herrenalb. Dort werden die konsumierten Speisen und Getränke mit 2 Mark 50 Pf. pro Person bezuschusst; das ist schon viel Geld, denn für 1 Liter Wein muss man gerade einmal 1 Mark 25 Pf. bezahlen.

Die Generalversammlung im Jahre 1909 wählt Stefan Obermann zum Vorsitzenden, der Dirigent wird Lehrer Brettle. In ihre Amtszeit fällt der 1. Weltkrieg. Die Ausgaben für die im Felde stehenden Mitglieder betragen 1914 nach den Eintragungen im Kassenbuch für sieben aktive und zwei passive Mitglieder 22 Mark 40 Pf.“ Im Jahre 1921 übernimmt Lehrer Krämer das Dirigentenamt, Josef Dehm und Franz Fabry führen den Verein in den zwanziger und dreißiger Jahren.

Chorproben finden in einem Raum in der alten Schule statt. Die für die Erwachsenen unbequemen Schülersitze dienen den Sängern als Bestuhlung. Die einheitliche Kleiderordnung, wie sie heute bei Auftritten üblich ist, gibt es noch nicht.

Die jährliche Cäzilienfeier heißt „Abendunterhaltung“, Ehrungen, Liedvorträge, eine Tombola (der sog. „Glückshafen“) und eine Theateraufführung bestimmen das Programm. Zur Generalprobe des Theaterstückes, die jeweils am Nachmittag vor der Cäcilienfeier statt findet, lädt der Verein die Kinder des Ortes ein, damit auch sie in den Genuss des Theaterstückes kommen können. Die Feiern finden im größten Saal des Dorfes, im „Gasthaus Löwen“ statt.

In den für den Verein sehr entbehrungsreichen Vorkriegsjahren wird 1930 eine Krippenfeier veranstaltet, auch die musikalische Maiandacht 1931 ist eine Premiere in Jöhlingen und sorgt für eine übervolle Kirche. Die Cäcilienfeier 1932 wird ganz abgesagt, die Feier 1934 in einen „lustigen Abend“ umfunktioniert. Die Arbeit des Cäcilienverein s im Dienste der Kirchenmusik zur Verschönerung der Gottesdienste und zur Erbauung der Gläubigen geht in den Kriegsjahren fast ungestört weiter, obwohl 18 Mitglieder des Chores eingezogen sind und der Chor als reiner Frauenchor weiter singt.

Zu verdanken ist dies der Einstellung einer Ordensschwester, die auch dafür sorgt, dass der Verein von „Misshelligkeiten seitens der Partei“ weitgehend verschont bleibt. Schwester Reineldis unterstützt den Verein bis 1951 äußerst aktiv als Organistin, Dirigentin und Solistin und studiert mit den Frauen zudem Theaterstücke ein.

Die erste Cäcilienfeier nach dem Krieg wird im Elisabethenhaus, der damaligen Kinderschule, abgehalten. Die Cäcilienfeiern von 1952 bis 1964 finden dann wegen des größeren Platzangebotes im Gasthaus „Zum Löwen“ statt. Immer wieder finden sich für den Chor Solisten, die den Cäcilienfeiern durch Gesangseinlagen oder instrumentale Darbietungen einen besonders festlichen Rahmen verleihen. Die Theaterspielerabende im „Hoppele“ („Badischer Hof“), bei denen der Verein ein Essen als Lohn für die Mühe beim Theaterspielen spendiert, sind noch heute in guter Erinnerung.

Solange die Chorproben im Elisabethenhaus stattfinden, muss der Verein zur Beheizung des Probenraumes von der Gemeinde Holz kaufen, selbst aus dem Wald holen und sägen. Dazu ist im Kassenbuch vermerkt: „Ein Ster Holz von der Gemeinde 12 Mark, für Holz holen 5 Mark, für Holz sägen 5 Mark.“ Im Dorf werden die Vereinsnachrichten noch per Ortsrufanlage der Gemeinde bekannt gegeben, dafür muss ein Entgelt an die Gemeinde entrichtet werden: „Bekanntmachung mit der Ortsrufanlage: 2,10 Mark“.

Eine wichtige Phase im Vereinsleben beginnt, als die Singstunden ab dem Jahre 1965 im neu erbauten Martinussaal stattfinden. Der Verein wird dadurch wesentlich selbständiger und kann seinen Kassestand durch die eigene Bewirtung steigern. Er beteiligt sich immer wieder an der Renovierung des Saales und trägt nicht zuletzt durch regelmäßige Putzaktionen zum Erhalt des Pfarrgemeindehauses bei.

Der Mitgliederstand des Vereins pendelt sich in den siebziger und achtziger Jahren bei etwa 250 ein, davon sind etwa 100 Ehrenmitglieder. Der Stand an aktiven Sängerinnen und Sängern schwankt ständig zwischen 65 und 80.

Zu allen Zeiten ist dem Verein soziales Engagement sehr wichtig, ebenso wie ein harmonisches Eingebundensein in die weltliche Gemeinde. Der Verein präsentiert sich heute weltoffen und modern und hat seinen festen Stellenwert in der kirchlichen wie weltlichen Gemeinde.

Pressebericht in den BNN / 16.02.2006

Cäcilienverein Jöhlingen bietet eine bunte Narrenshow

Modenschau mit einer langen Unterhose zelebriert

Walzbachtal-Jöhlingen (vm) Getreu dem Motto „100 Jahre Kerchenchor – viel vor, viel dahinter“ wurde den Narren im voll besetzten, toll geschmückten Martinussaal, ein buntes, abwechslungsreiches und sehr vergnügliches Programm auf beachtlichem Niveau geboten.

Der CeVau hatte im Jubiläumsjahr ein mehr als vierstündiges Programm zu bieten. Wie im Vorjahr hervorragend die „Champs“ Monika Jakob und Beate Maier mit humorigem Vortrag über den Alltag des „Kerchenchores“ und Roswitha Weber, die das ganze Jahr wahre und lustige Anekdoten sammelt, um sie dann unter dem Motto „Was gibt’s Neues im CV“ als „Highlights“ zu präsentieren.

Gekonnt auch die Beiträge von Otmar Lisiecki, der sich als „Kässchreiber vom Käskurier“ selbst auf die Schippe nahm und von Cornelia Grünwedel als „Heiratsvermittlerin“, die erläuterte, dass die Vermittlung älterer Heiratswilliger, wo der „Lack schon etwas ab ist“ kein Problem ist: „Selbst für den letzten Schäddel, finde ich noch einen Deggel!“

Der Gastauftritt von sieben Sängerinnen und Sängern des Weingartener Kirchenchores mit „Die lieben Verwandten“ war vom Feinsten, ebenso ein Knaller das Spiel von zwei vom lieben Gott mit Schönheit und Geist nicht gerade verwöhnten jungen Menschen: Stefan Keller als heiratsunwilliger jungen Mann, Alexander Mergl als seine rustikale Herzensdame.

Im Programm zwei Musikclowns, der schwerhörige Clown Bernd (Schell), den sein Partner Georg (Rudelitz) trotz aller Versuche nicht ernsthaft am Abspielen seines Instrumentenarsenals hindern konnte und eine „Modenschau“, in der die Models anmutig vorführten, was Designer „Karla“ (Karl-Otto Hartmann) kreiert hatte: eine lange weiße Männerunterhose.

Nach einem unterhaltsamen Tatsachenbericht über das Leben auf einem Kreuzfahrtschiff träumten neun Damen im gereiften Alter über 35 ihrer Jugend und der Vergänglichkeit der Schönheit nach. Die Damen in hübschen Kostümen, vorgetragen von Kornelia Grünwedel, Edith Hillenbrand, Edelgard Ludwig, Hannelore Meizinger, Roswitha Stark, Helga Ruppert, Helene Schaier, Inge Schuster und Elisabeth Wolf, begleiteten Richard Schuster und auf der Quetschkommode Rudolf Ludwig.

Alle Beiträge wurden mit großem Applaus bedacht, ab und zu stiegen sogar „Raketen“ in den Narrenhimmel. „Mit diesem Programm brauche’ mir uns hinter den Mainzern nicht verstecke’!“ war die Meinung eines noch nüchternen Narren. Recht hat er, aber das Wichtigste: es war ein wunderschöner harmonischer Fasnachtsabend mit grandioser Stimmung und ohne Misstöne.

Pressebericht in den BNN / 16.02.2006

Stimmungsvolles Adventskonzert in Jöhlingen

Festliche vorweihnachtliche Klänge in der Kirche St. Martin

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Die katholische Pfarrkirche St. Martin war bis auf den letzten Platz besetzt und bildete einen würdigen und repräsentativen Rahmen für ein vorweihnachtliches Adventskonzert, mit dem der Cäcilienverein das Festjahr anlässlich seines 100. Geburtstages eröffnete. Unter der musikalischen Gesamtleitung des Jöhlinger Chorleiters Andreas Sekulla boten zwei Chöre, Solisten, Orgel und Streichorchester den über 500 Zuhörern bekannte geistliche Liederklassiker aus drei Jahrhunderten.

Präses Pfarrer Karlheinz Speckert und die Vorsitzende des Cäcilienverein s Theresia Butzke begrüßten das erwartungsvolle Konzertpublikum. Frau Butzke bedankte sich für den ausgezeichneten Besuch und stimmte die Besucher mit freudigen Worten auf das Festjahr des Chores und das Jubiläumskonzert ein.

Der Jöhlinger Kirchenchor bestritt den ersten Teil des Chorprogramms, im zweiten Konzertteil wurde er dann verstärkt durch den kath. Kirchenchor St. Michael aus Weingarten. Beide Chöre traten erstmals gemeinsam öffentlich auf und die 90 Sängerinnen und Sänger überzeugten stimmgewaltig mit einer frischen und lebendigen Darbietung. Die beiden Chorleiter Monika Schindele (Chor Weingarten) und Andreas Sekulla hatten es in den vergangenen Wochen durch geduldige und konzentrierte Probenarbeit verstanden, beide Chöre zu einem harmonischen Klangkörper zusammen zu schweißen und so ein Maximum an Leistung abzurufen.

Mit „O Heiland, reiß die Himmel auf“, einer Melodie aus dem Jahre 1666, Satz von H. Stern und „O du stille Zeit“ von C. Bresgen, Text von Josef von Eichendorff, wurden die Konzertbesucher auf die bevorstehende Adventszeit eingestimmt. Es folgte das „Laudate Dominum“ von W. A. Mozart, der Solopart von der norwegischen Sopranistin Åselinde Wiland, die für die kurzfristig erkrankte Mirjam Bauer einsprang, mit glockenklarer Stimme gefühlvoll dargeboten und C. Francks „Panis angelicus“, vom Jöhlinger Tenor Stefan Keller ausdrucksstark interpretiert. Mezzosopran Tanja Conrad glänzte bei Franz Schuberts „Ave Maria“, von John Grady bearbeitet und neu arrangiert, einem der bekanntesten und schönsten Lieder überhaupt, sehr einfühlsam am Cello begleitet von Dierk Modrow.

Die Ruhe und Souveränität von Andreas Sekulla, der nach 2001 und 2003 schon sein drittes und anspruchvollstes Kirchenkonzert dirigierte, übertrug sich nicht nur auf den Chor, der sehr entspannt wirkte und viel Freude ausstrahlte, auch das aus zehn Streichern, Harfe und Orgel bestehende Orchester aus Studierenden und Absolventen der Musikhochschule Karlsruhe war jederzeit präsent und meisterte eindrucksvoll alle musikalischen Anforderungen.

Hervorragend auch die Instrumentalsolistinnen Doreen Maisch und Birte Falkenroth, die beide ein Zeugnis von hoher künstlerischer Reife ablegten. Während Doreen Maisch auf der Querflöte das „Andantino und Allegro“ aus F. X. Richters Konzert in e-Moll äußerst akzentuiert vortrug, brillierte Birte Falkenroth an der Konzertharfe mit dem „Larghetto“ in B-Dur von G. F. Händel und dem „Impromptu-caprice“ von G. Pierné.

Höhepunkt des sehr stimmungsvollen Konzertes war jedoch die Aufführung des besinnlichen, aber zeitweise auch mächtigen „Oratorio de Noël“ (Weihnachtsoratorium) von C. Saint-Saëns, in dem die Geschichte der Hirten auf dem Felde erzählt wird. Neben Åselinde Wiland, Stefan Keller und Tanja Conrad konnten auch ganz besonders der niederländische Bariton Tibor Brouwer, sowie die Altistin des Jöhlinger Chores Monika Jakob, gut gefallen. Mit dem vierstimmigen Chor, der Orgel, dem Orchester und der Harfe vereinigten sich Stimmen und Instrumente zu einem beeindruckenden harmonischen Ganzen.

Vom Chor fulminant dargeboten der Lobgesang zur Ehre Gottes, das „Gloria in altissimus Deo“ und der Aufschrei des Volkes „Quare fremuerunt gentes“ (Warum toben die Völker). Hier durfte der Chor dem Konzertpublikum von dynamisch vehement bis bedächtig ruhig zeigen, was man in den vielen Proben gelernt hatte. Das Glanzstück des Chores war das mit hoher Präzision in den Gottesraum hinaus gerufene „Tolite Hostias“, wo nicht nur der Himmel frohlockte, sondern auch die Erde ob der Erscheinung des Herrn.

Das begeisterte Konzertpublikum schloss sich daher stehend dem Jubel des Chores an und spendete allen Ausführenden starken und herzlichen Beifall.

Pressebericht im KURIER / 08.12.2005

Ausdrucksstarker Start ins 100. Jahr

Cäcilienchor Jöhlingen und Kirchenchor Weingarten geben mit Solisten ein starkes Konzert

Die katholische Pfarrkirche St. Martin war voll besetzt und bildete einen würdigen Raum für ein vorweihnachtliches Adventskonzert, mit dem der Cäcilienverein Jöhlingen das Festjahr zum 100. Geburtstag eröffnete. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Andreas Sekulla boten zwei Chöre, Solisten, Orgel und Streichorchester den über 500 Zuhörern bekannte geistliche Liederklassiker aus drei Jahrhunderten.

Der Jöhlinger Kirchenchor bestritt den ersten Teil des Chorprogramms, im zweiten Konzertteil wurde er verstärkt durch den katholischen Kirchenchor St. Michael aus Weingarten. Beide Chöre traten erstmals gemeinsam öffentlich auf und die 90 Sängerinnen und Sänger überzeugten stimmgewaltig mit einer frischen und lebendigen Darbietung. Die beiden Chorleiter Monika Schindele und Andreas Sekulla hatten es durch geduldige und konzentrierte Probenarbeit verstanden, beide Chöre zu einem harmonischen Klangkörper zusammen zu schweißen.

Mit „O Heiland, reiß die Himmel auf“ und „O du stille Zeit“ wurden die Konzertbesucher auf die bevorstehende Adventszeit eingestimmt. Es folgte das „Laudate Dominum“ von Mozart, der Solopart von der norwegischen Sopranistin Åselinde Wiland mit glockenklarer Stimme gefühlvoll dargeboten und Francks „Panis angelicus“, vom Jöhlinger Tenor Stefan Keller ausdrucksstark interpretiert. Mezzosopran Tanja Conrad glänzte bei Schuberts „Ave Maria“, sehr einfühlsam am Cello begleitet von Dierk Modrow. Ruhe und Souveränität von Andreas Sekulla übertrug sich nicht nur auf den Chor, der sehr entspannt wirkte und viel Freude ausstrahlte, auch das aus zehn Streichern, Harfe und Orgel bestehende Orchester war jederzeit präsent und meisterte eindrucksvoll die musikalischen Anforderungen.

Hervorragend auch die Instrumentalsolistinnen Doreen Maisch und Birte Falkenroth, die beide ein Zeugnis von hoher künstlerischer Reife ablegten. Höhepunkt des sehr stimmungsvollen Konzerts war jedoch die Aufführung des besinnlichen, aber zeitweise auch mächtigen „Oratorio de Noël“ (Weihnachtsoratorium) von Saint-Saëns, in dem die Geschichte der Hirten auf dem Felde erzählt wird. Neben Åselinde Wiland, Stefan Keller und Tanja Conrad gefielen besonders der niederländische Bariton Tibor Brouwer sowie die Altistin des Jöhlinger Chors, Monika Jakob. Mit dem vierstimmigen Chor, der Orgel, dem Orchester und der Harfe vereinigten sich Stimmen und Instrumente zu einem beeindruckenden harmonischen Ganzen.

Vom Chor fulminant dargeboten der Lobgesang zur Ehre Gottes, das „Gloria in altissimus Deo“ und der Aufschrei des Volkes „Quare fremuerunt gentes“ (Warum toben die Völker). Hierbei durfte der Chor dem Konzertpublikum von dynamisch vehement bis bedächtig ruhig zeigen, was man in den vielen Proben gelernt hatte. Das begeisterte Konzertpublikum schloss sich dem Jubel des Chors an und spendete starken Beifall.

Pressebericht in den BNN / 02.12.2005

100 Jahre katholischer Kirchenchor Jöhlingen

„Chaos hoch drei“ bei der Cäcilienfeier

„Chaos hoch drei“ herrschte in diesem Jahr bei der Cäcilienfeier in Jöhlingen. Dabei war die Veranstaltung weder schlecht organisiert, noch fehlte es an Getränken oder an Essbarem – nein, so hieß der Titel des Lustspieles, das Valentin Ruppert gekonnt inszeniert hatte und mit seiner fast professionellen Laienspieltruppe auf die Bühne des Martinussaales brachte.

Unter der musikalischen Leitung von Andreas Sekulla hatte der Chor mit 50 Sängerinnen und Sängern den gelungenen Abend mit „An die Freude“, Text von Friedrich v. Schiller, eröffnet. Der geistliche Liedteil wurde fortgesetzt mit dem „Laudate Dominum“ von W. A. Mozart, mit glockenklarer Stimme wunderschön gesungen von der Sopranistin Mirjam Bauer, dann folgten mit „Meine Zeit“ und „Seid nicht bekümmert“, zwei zum Nachdenken anregende Lieder, die dem Neuen Geistlichen Liedgut zuzuordnen sind und vom Chor einfühlsam und trotzdem freudig interpretiert wurden.

Der weltliche Liederreigen stand in diesem Jahr unter dem Motto „Die Jahreszeiten“. Vom Chor dargeboten wurden „Frühling in den Bergen“ von Hermann Ophoven (nach Motiven von „Dichter und Bauer“ von Franz von Suppé), „Südliche Sommernacht“, eine italienische Volksweise von Otto Groll und Heinz Gernhold, ein „Erntedanklied“ von Joh. A. P. Schulz sowie „Ach bittrer Winter, wie bist du kalt“, Melodie von Pater Johannes Werlin, veröffentlicht im Ambraser Liederbuch von 1582.

Die Solisten des Abends, die Sopranistin Mirjam Bauer und der Tenor Stefan Keller, mit viel Gefühl und sehr akzentuiert begleitet vom Pianisten Roland Freisinger, verzauberten den Saal mit drei Klassikern: „Warum hat jeder Frühling …“ aus „Der Zarewitsch“ von Franz Lehár, O sole mio“, alte italienische Volksweise von G. Capuro und E. di Capua, und „Schneeglöckchen“, Musik von Robert Schumann. Es war eine Freude, den unverbrauchten Stimmen dieser jungen Künstler zu lauschen.

Die 1. Vorsitzende Theresia Butzke begrüßte die Gäste. Präses Pfarrer Karlheinz Speckert ehrte für 60-jährige Treue zum Cäcilienverein die aktive Sängerin Gunda Dehm, für 50 Jahre Roswitha Weber, für 40 Jahre Hildegard Bohmüller und für 25 Jahre Vereinskassier Peter Butzke. Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrt und gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Christa Günthner, Lydia Kirchgäßner und Hedwig Schuster.

Neben dem Chorgesang weiterer Höhepunkt des Abends war das Lustspiel „Chaos hoch drei“ von Walter G. Pfaus, wo sich unter der Regie von Valentin Ruppert die Theaterspieler des Cäcilienverein s so richtig austoben durften. Was so alles passieren kann, wenn ein Geizkragen die „liebe“ Verwandtschaft zu sich nach Hause einlädt, wurde dem begeisterten Publikum in 90 min überdeutlich klar. So reihte sich eine turbulente Szene an die andere, eine Panne löste die nächste ab und die gesamte Party versank letztendlich im Chaos. Die Lachmuskeln des Publikums hatten schwer zu arbeiten und die Theaterspieler erhielten den verdienten, lange anhaltenden Applaus und ein Präsent des Vereins.

Pressebericht im KURIER / 17.11.2005

Viel Applaus für Chaos

Feier mit Musik und Theater beim Cäcilienverein in Jöhlingen

Walzbachtal-Jöhlingen (vm) „Chaos hoch drei“ herrschte in diesem Jahr bei der Cäcilienfeier in Jöhlingen. Dabei war die Veranstaltung weder schlecht organisiert, noch fehlte es an Getränken oder an Essbarem – nein, so hieß der Titel des Lustspieles, das Valentin Ruppert gekonnt inszeniert hatte und mit seiner fast professionellen Laienspieltruppe auf die Bühne des Martinussaales brachte. Was so alles passieren kann, wenn ein Geizkragen die „liebe“ Verwandtschaft zu sich nach Hause einlädt, wurde dem begeisterten Publikum in 90 min überdeutlich klar. So reihte sich eine turbulente Szene an die andere, eine Panne löste die nächste ab und die gesamte Party versank letztendlich im Chaos. Die Lachmuskeln des Publikums hatten schwer zu arbeiten und die Theaterspieler erhielten den verdienten, lange anhaltenden Applaus und ein Präsent des Vereins.

Unter der musikalischen Leitung von Andreas Sekulla hatte der Chor mit 50 Sängerinnen und Sängern den gelungenen Abend mit „An die Freude“, Text von Friedrich v. Schiller, eröffnet. Der geistliche Liedteil wurde fortgesetzt mit dem „Laudate Dominum“ von W. A. Mozart, mit glockenklarer Stimme wunderschön gesungen von der Sopranistin Mirjam Bauer, dann folgten mit „Meine Zeit“ und „Seid nicht bekümmert“, zwei zum Nachdenken anregende Lieder, die dem Neuen Geistlichen Liedgut zuzuordnen sind und vom Chor einfühlsam und trotzdem freudig interpretiert wurden.

Der weltliche Liederreigen stand in diesem Jahr unter dem Motto „Die Jahreszeiten“. Vom Chor dargeboten wurden „Frühling in den Bergen“ von Hermann Ophoven (nach Motiven von „Dichter und Bauer“ von Franz von Suppé), „Südliche Sommernacht“, eine italienische Volksweise von Otto Groll und Heinz Gernhold, ein „Erntedanklied“ von Joh. A. P. Schulz sowie „Ach bittrer Winter, wie bist du kalt“.

Die Solisten des Abends, die Sopranistin Mirjam Bauer und der Tenor Stefan Keller, mit viel Gefühl und sehr akzentuiert begleitet vom Pianisten Roland Freisinger, verzauberten den Saal mit drei Klassikern: „Warum hat jeder Frühling …“ aus „Der Zarewitsch“ von Franz Lehár, O sole mio“, alte italienische Volksweise von G. Capuro und E. di Capua, und „Schneeglöckchen“.

Präses Pfarrer Karlheinz Speckert ehrte für 60-jährige Treue zum Cäcilienverein die aktive Sängerin Gunda Dehm, für 50 Jahre Roswitha Weber, für 40 Jahre Hildegard Bohmüller und für 25 Jahre Vereinskassier Peter Butzke. Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrt und gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Christa Günthner, Lydia Kirchgäßner und Hedwig Schuster.

Pressebericht in den BNN / 15.11.2005

Eindrucksvolles kirchenmusikalisches Konzert

Cäcilienverein Jöhlingen aktiv beim Dekanats-Chortag

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) Am vergangenen Samstag nahm der Jöhlinger Kirchenchor im Rahmen des Chortages des Dekanates Bruchsal in Östringen unter dem Thema „Ein Licht in dir geborgen“ an einem Lucernarium (Lichtfeier) mit anschließender Eucharistiefeier teil. Weihbischof Dr. Bernd Uhl, zelebrierte gemeinsam mit Dekanatspräses Pfarrer Remigius Bopp den Gottesdienst und unterstrich durch seine Anwesenheit auch seine Wertschätzung für die qualitätsvolle Chorarbeit in unserem Dekanat.

Um 18 Uhr zog Bischof Uhl mit seinem Klerus und einer großen brennenden Kerze in die sich bereits verdunkelnde Kirche ein. Zum Charakter der Lichtfeier und passend zur Stimmung sang der etwa 600 Sängerinnen und Sänger mächtige Chor des Dekanates „Im Dunkel der Nacht“, getextet von dem kürzlich ermordeten Roger Frère. Die einfache „Litanei von der Gegenwart Gottes“, im Wechsel dargeboten von den Chorleitern der teilnehmenden Chöre und dem Dekanatschor Chor, der Gemeinde und der Orgel, ging den Gläubigen unter die Haut und wurde so zu einem fast mystischen Erlebnis.

Zu den musikalischen Höhepunkten der Eucharestiefeier zählten „Meine Hoffnung und meine Freude“ von Jacques Berthier, der Kanon „Heilig, heilig, heilig“, das sehr melodische „Ein Licht in Dir geborgen“ aus der Messe „Lied vom Licht“, Musik und Text von Gregor Linßen, sowie „Du lässt den Tag, o Gott, nun enden“, Text von Raymund Weber, Musik von Clement Cotterill Scholefield. Ein Glanzlicht zündete die Neutharder Chorgruppe mit dem „Ave verum“ von Camille Saint-Saëns, das sehr einfühlsam und insbesondere in den schwierigen und sehr hohen Tonlagen fast lupenrein dargeboten wurde.

Wenn alle Chöre gemeinsam wirkten und auch die Orgel, virtuos gespielt von Alois Hirsch aus Östringen, einstimmte, entstand in dem sehr gut wiederhallenden Gotteshaus ein spektakuläres Klangbild. Dekanatschorleiter Markus Zepp aus Waghäusel-Wiesental hatte alles im Griff und verstand es, die Chöre ausgezeichnet zu motivieren und mitzureißen.

Obwohl sich der Cäcilienverein Jöhlingen selbst mitten in den Proben zum eigenen Adventskonzert am 27.11.2005 befindet, sang der Chor mit fast 50 Sängerinnen und Sängern einen großen Teil des anspruchsvollen Chorprogramms mit und war – wie die etwa 400 Gläubigen – vom Gottesdienst selbst, der Stimmung in der Kirche und der musikalischen Leistung aller Chöre, sehr begeistert.

Pressebericht im KURIER / 27.10.2005

Lichtfeier beeindruckte Sänger und Publikum

Kirchenchor aus Jöhlingen nahm jetzt am Chortag des Dekanats Bruchsal in Östringen teil

Walzbachtal-Jöhlingen (BNN) Der Jöhlinger Kirchenchor nahm dieser Tage beim Chortag des Dekanates Bruchsal in Östringen unter dem Thema „Ein Licht in dir geborgen“ an einem Lucernarium (Lichtfeier) mit anschließender Eucharistiefeier teil. Weihbischof Dr. Bernd Uhl, zelebrierte gemeinsam mit Dekanatspräses Pfarrer Remigius Bopp den Gottesdienst und unterstrich durch seine Anwesenheit auch seine Wertschätzung für die qualitätsvolle Chorarbeit in unserem Dekanat.

Um 18 Uhr zog Bischof Uhl mit seinem Klerus und einer großen brennenden Kerze in die sich bereits verdunkelnde Kirche ein. Zum Charakter der Lichtfeier und passend zur Stimmung sang der etwa 600 Sängerinnen und Sänger mächtige Chor des Dekanates „Im Dunkel der Nacht“, getextet von dem kürzlich ermordeten Roger Frère. Die einfache „Litanei von der Gegenwart Gottes“, im Wechsel dargeboten von den Chorleitern der teilnehmenden Chöre und dem Dekanatschor Chor, der Gemeinde und der Orgel, ging den Gläubigen unter die Haut und wurde so zu einem fast mystischen Erlebnis.

Zu den musikalischen Höhepunkten der Eucharestiefeier zählten „Meine Hoffnung und meine Freude“ von Jacques Berthier, der Kanon „Heilig, heilig, heilig“, das sehr melodische „Ein Licht in Dir geborgen“ aus der Messe „Lied vom Licht“, Musik und Text von Gregor Linßen, sowie „Du lässt den Tag, o Gott, nun enden“, Text von Raymund Weber, Musik von Clement Cotterill Scholefield. Wenn alle Chöre gemeinsam wirkten und auch die Orgel, virtuos gespielt von Alois Hirsch aus Östringen, einstimmte, entstand in dem sehr gut wiederhallenden Gotteshaus ein spektakuläres Klangbild. Dekanatschorleiter Markus Zepp aus Waghäusel-Wiesental hatte alles im Griff und verstand es, die Chöre ausgezeichnet zu motivieren und mitzureißen.

Obwohl sich der Cäcilienverein Jöhlingen selbst mitten in den Proben zum eigenen Adventskonzert am 27.11.2005 befindet, sang der Chor mit fast 50 Sängerinnen und Sängern einen großen Teil des anspruchsvollen Chorprogramms mit und war – wie die etwa 400 Gläubigen – vom Gottesdienst selbst, der Stimmung in der Kirche und der musikalischen Leistung aller Chöre, sehr begeistert.

Pressebericht in den BNN / 26.10.2005

Harmonische Generalversammlung des Cäcilienvereins Jöhlingen

Erfolgreiche und von Qualität geprägte Chorarbeit

Walzbachtal-Jöhlingen (Lis) – Im Gemeindesaal der katholischen Kirche St. Martin eröffnete die Vorsitzende Frau Theresia Butzke am 03.03.2005 die Generalversammlung um 21 Uhr. Unser Präses Herr Pfarrer Speckert dankte allen Aktiven von Chor und Theaterspielgruppe für ihren engagierten und nicht immer selbstverständlichen Einsatz für Kirche und Gemeinde. Sein Dank galt dem gesamten Vorstand und dem Chorbeirat für deren hohes persönliches Engagement und die immer vertrauensvolle Zusammenarbeit. Insbesondere fand er lobende und motivierende Worte des Dankes für unsere 1. Vorsitzende Frau Butzke, die – wie er es ausdrückte – „das Schiff des CV sicher durch alle Wogen führte“ und unseren Chorleiter Herrn Andreas Sekulla für dessen erfolgreiche und von „Qualität“ geprägter Chorarbeit.

In seiner Rede stellte Pfarrer Speckert erfreut fest, dass acht neue Sängerinnen und Sänger den Weg zum Kirchenchor gefunden hätten, um den Chor auf Dauer, aber auch den Projektchor „Jubiläum 2006“, zu stärken. Weitere neue Sängerinnen und Sänger seien jederzeit herzlich willkommen. Das bevorstehende Programm anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Kirchenchores Jöhlingen sei umfangreich und nur durch Bündelung aller Kräfte sei es möglich, die Veranstaltungen erfolgreich zu gestalten. Der Veranstaltungsreigen beginne mit dem Kirchenjahr bereits im November 2005. Erster Höhepunkt wird das Adventskonzert sein, das mit Solisten und Orchester u. a. das „Oratorio de Noel“ von Camille Saint-Saens, das „Laudate Dominum“ von W. A. Mozart sowie das „Panis angelicus“ von Cesar Franck aufführen wird. Am 1. Weihnachts-feiertag folgen dann, ebenfalls mit Orchesterbegleitung, Teile aus der „Pastoralmesse“ von Ignaz Reimann.

Zur Totenehrung verlas Herr Pfarrer Speckert die Namen der in den letzten beiden Jahren verstorbenen Vereinsmitglieder; die Anwesenden gedachten schweigend und im Gebet.

Anschließend gab die Vorsitzende Frau Butzke einen kurzen Tätigkeitsbericht und listete die erfolgreiche Arbeit des Vorstandes der letzten beiden Jahren auf. So standen im Mittelpunkt der Chorarbeit das Dekanatssingen im Dom zu Speyer 2003 (Chor der 1000 Stimmen), das Adventskonzert 2003 in der Kirche St. Martin in Jöhlingen, die Mitwirkung bei 20 Gottesdiensten an Festtagen sowie bei einigen Beerdigungen und Hochzeiten. Frau Butzke stellte fest, dass der Kirchenchor auch sehr reisefreudig gewesen sei und z. B. zwei Halbtagesausflüge nach Rastatt 2003 und Schloss Favorit 2004 sowie eine 4-tägige Reise nach Thüringen und Sachsen-Anhalt 2004 unternommen habe. Weitere Höhenpunkte für das Vereinsleben seien außerdem die Cäcilienfeiern und die Singwochenenden 2003 und 2004 in Gernsbach gewesen, wo der Chor bei seiner mehrtägigen Arbeit in seiner musikalischen Entwicklung vorangekommen sei und auch persönliche Kontakte gefördert wurden.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und durch Akklamation auch gleich wieder gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden als 1. Vorsitzende Frau Theresia Butzke, als 2. Vorsitzender Herr Richard Neller, als Kassier Herr Peter Butzke, als 2. Kassier Herr Valentin Ruppert und als Schriftführer Herr Gunter Grünwedel. Die Pressearbeit übernahm ab sofort Herr Otmar Lisiecki. Als Chorbeiräte wurden für den Sopran Frau Gunda Dehm und Frau Sonja Hartmann, für den Alt Frau Hannelore Meinzinger und Frau Inge Schuster, für den Tenor Herr Alfred Daum und Herr Gunter Grünwedel sowie für den Bass Herr Kuno Neller gewählt bzw. in ihrem Amt bestätigt.

Als Notenwart wurde Frau Heike Traunfelder erneut gewählt. Frau Butzke wies darauf hin, dass Frau Traunfelder bereits seit 1983 dieses Amt begleitet, das Notenarchiv komplett neu aufgebaut hat und dankt ihr – verbunden mit einem dicken Lob – für ihre Einsatzfreude und Zuverlässigkeit.

Die gut vorbereitete Generalversammlung verlief sehr harmonisch und endete um 21:45 Uhr.

Pressebericht im KURIER / 17.03.2005

Konzerte und Festabend

Cäcilienverein blickt auf 100. Geburtstag im Jahr 2006 voraus

Walzbachtal-Jöhlingen (dm) – Im Zeichen des 100-jährigen Vereinsbestehens im Jahr 2006 stand die Generalversammlung des Jöhlinger Cäcilienvereins. Das Jubiläumsjahr beginnt mit dem Kirchenjahr mit einem Adventskonzert mit Solisten und Orchester, in dem unter anderem das „Oratorio de Noel“ von Camille Saint-Saens und „Panis angelicus“ von Cesar Franck zur Aufführung gelangt, kündigte der katholische Kirchenchor St. Martin an.

Weitere musikalische Höhenpunkte bilden das Weihnachtskonzert mit Teilen aus der „Pastoral-Messe“ von Ignaz Reimann, ein Jubiläumsfestgottesdienst an Ostern 2006 mit der „Missa Brevis in C“ von W. A. Mozart, Neues geistliches Liedgut wird an Pfingsten geboten und zum Abschluss folgt ein festlicher Abend im November 2006 mit Gastchören.

Die intensive Probenarbeit für den „Projektchor 2006 werde in drei Blöcken pro Jahr absolviert, das erarbeitete Liedgut werde dann an Probenwochenenden den letzten Schliff erhalten. Pfarrer Speckert stellte lobend fest, dass acht neue Sängerinnen und Sänger den Projektchor „Jubiläum 2006“ stärken würden.

Die Vorsitzende Theresia Butzke erinnerte an die Singwochenenden in Gernsbach, die viertägige Reise nach Thüringen und Sachsen-Anhalt und an die Mitwirkung bei Gottesdiensten. Hochzeiten und Beerdigungen.

Der Cäcilienverein zählt derzeit 239 Mitglieder, darunter 59 Aktive, berichtete Kassierer Peter Butzke.

Bei den Neuwahlen per Akklamation bestätigt wurden die Vorsitzende Theresia Butzke, der stell-vertretende Vorsitzende Richard Neller, Kassierer Peter Butzke, dessen Stellvertreter Valentin Ruppert und als Schriftführer Gunter Grünwedel. Die Pressearbeit übernimmt Otmar Lisiecki.

Heike Traunfelder, die das Notenarchiv komplett neu aufgebaut hat, wurde als Notenwart – seit 1983 in diesem Amt – erneut gewählt.

Pressebericht in den BNN / 10.03.2005